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UniGetUI 2026.3.0: Update bringt Wartungspläne und Portable-Support
Devolutions spendiert UniGetUI mit Version 2026.3.0 ein umfangreiches Funktions- und Stabilitätsupdate. Im Mittelpunkt stehen neue Zeitpläne für Wartungsaufgaben und gezielte automatische Paket-Updates. Hinzu kommen vollständige Portable-Unterstützung und eine umfassendere Verwaltung von Verknüpfungen.
Mit UniGetUI 2026.3.0 lassen sich die Suche nach verfügbaren Updates, deren automatische Installation sowie lokale und Cloud-Backups erstmals jeweils nach voneinander unabhängigen Zeitplänen ausführen. Ergänzend können Wiederholungsversuche und Zeitlimits vorgegeben werden. Auch automatische Updates lassen sich feiner steuern: Statt grundsätzlich sämtliche Pakete einzubeziehen, können gezielt einzelne Pakete für die automatische Aktualisierung ausgewählt werden.
Ausgebaut hat Devolutions darüber hinaus die Verwaltung von Verknüpfungen, die sich jetzt auch auf das Startmenü und dessen Ordner erstreckt. Icons lassen sich dort nach der Installation nun ebenfalls entfernen, zurücksetzen oder verschieben. In künftigen Ausgaben soll die Verwaltung zusätzlich über die Kommandozeile möglich sein. Neu hinzugekommen ist außerdem eine optionale Spalte für den Installer-Host, welche die Domain anzeigt, von der das jeweilige Installationsprogramm heruntergeladen wird. Für lokale Backups mit Zeitstempel können Nutzer zudem Aufbewahrungsgrenzen festlegen. Sobald das definierte Limit überschritten wird, löscht UniGetUI automatisch die ältesten Dateien.
Überarbeitet wurde ebenfalls der Umgang mit benutzerdefinierten Installationsverzeichnissen, für die mit „%NAME%“ jetzt ein Platzhalter zur Verfügung steht. In Kombination mit einer neuen Einstellung für separate Unterordner je Paket können auf diese Weise bereinigte, paketbezogene Installationspfade erzeugt werden. Sind für installierte Pakete neuere Versionen verfügbar, bietet die entsprechende Übersichtsseite darüber hinaus direkt die Aktionen „Aktualisieren“ und „Als Administrator aktualisieren“ an. Lässt sich die installierte Version eines Pakets nicht zuverlässig ermitteln, macht UniGetUI jetzt ausdrücklich darauf aufmerksam. Zusätzliche Erläuterungen stellt die Anwendung sowohl in den Paketlisten als auch in den Detailansichten per Tooltip bereit.
Änderungen betreffen zudem das Laden von Paketsymbolen. UniGetUI begrenzt fortan deren Vorladen und stößt den Abruf nach einem Fehler erneut an. Unter Linux wurde derweil die Kompatibilität mit älteren Distributionen erweitert, wobei glibc 2.27 als Basis vorausgesetzt wird. Unterstützte Paketmanager mit Datenquellen auf Basis von NuGet greifen außerdem fortan auf die NuGet-V3-API zurück. Der Wechsel soll den Zugriff auf die Feeds effizienter und zuverlässiger gestalten.
Neben den funktionalen Neuerungen bringt Version 2026.3.0 zahlreiche Fehlerkorrekturen mit, von denen ein größerer Teil WinGet betrifft. Die Paketerkennung, die Suche und die Prüfung auf Updates sollten damit nun auch auf Windows-Systemen mit einer nicht englischen Anzeigesprache korrekt funktionieren. Ist die WinGet-Programmdatei nicht über den Systempfad erreichbar, versucht UniGetUI jetzt, den App Installer über Windows aufzuspüren. Behoben wurde zudem ein Fehler, durch den beim ersten Scan zu wenige verfügbare Updates erscheinen konnten. Ändert sich der Quellindex, aktualisiert UniGetUI deshalb nun die Momentaufnahme des WinGet-Katalogs. Beim Entfernen von Verknüpfungen kann die Anwendung bei Bedarf erhöhte Rechte anfordern und mehrere Löschvorgänge gesammelt ausführen. Auch bei der Installation von Abhängigkeiten eines Paketmanagers verlässt sich UniGetUI nicht länger allein auf einen vermeintlich erfolgreich abgeschlossenen Vorgang. Anschließend prüft die Anwendung zusätzlich, ob das benötigte Werkzeug tatsächlich installiert wurde.
Nachgebessert hat Devolutions außerdem bei der Sicherheit: PowerShell-basierte Paketoperationen wurden mit dem Update gegen Befehlsinjektionen gehärtet. Dazu validiert UniGetUI Paketwerte, weist Shell-Metazeichen zurück und übergibt Argumen