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Game of Thrones - »Viel zu peinlich« - Obwohl Maisie Williams eine der coolsten Figuren spielt, kann sie die HBO-Serie nicht mehr zu Ende schauen
Maisie Williams spielte in Game of Thrones über acht Staffel hinweg die eigensinnige Fürstentochter Arya Stark. Bild: HBO.
Seit dem Ende der letzten Staffel von Game of Thrones sind mittlerweile über sieben Jahre vergangen. In dieser Zeit haben nicht nur wir uns weiterentwickelt; auch die Serienstars aus GoT sind mittlerweile älter geworden.
Über acht Jahre spielte die Britin Maisie Williams in der Fantasy-Serie die junge Fürstentochter Arya Stark. Als sie für die Rolle gecastet wurde, war Williams gerade einmal 12 Jahre alt, mittlerweile ist die Schauspielerin 29 und blickt mit gemischten Gefühlen auf die Produktion der Serie zurück.
Natürlich sei Game of Thrones ein prägender Teil ihres Lebens gewesen; am Set habe sie schließlich einen bedeutenden Teil ihrer Jugend verbracht. Allerdings fühle es sich mittlerweile merkwürdig für sie an, die Staffeln erneut zu sehen, verriet die Schauspielerin kürzlich in einem Interview (via Comicbookmovie)
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Ist das Game of Thrones Franchise noch zu retten?
Was genau meint Williams damit? Zum einen habe die Arbeit an Game of Thrones sie im Hinblick auf Publikumsreaktionen abstumpfen lassen. Während der Produktion der HBO-Serie hätten sie und ihre Co-Stars unter enormem öffentlichen Druck und quasi ständig unter Beobachtung gestanden.
Vielleicht gehe sie nun aber genau deswegen viel positiver an neue Projekte heran; diese seien frisch und aufregend, man könne sich völlig frei von fremden Erwartungen entwickeln: Ich habe irgendwann verstanden, dass du nicht jeden glücklich machen kannst. Da kann man sich genauso gut selbst glücklich machen.
Auf ihre Rolle als Arya Stark blickt Williams mit gemischten Gefühlen zurück. Arya sei nach wie vor »die coolste Figur aller Zeiten«; Williams betont, sehr stolz auf die gemachte Erfahrung zu sein. Auf der anderen Seite habe es die enorme Popularität von Game of Thrones ihr aber auch schwer gemacht, die Zeit damals richtig zu genießen und die Erfahrungen aus ihrer Jugend einzuordnen:
Es war eine surreale Erfahrung, das zu durchleben und es war unmöglich, irgendeine Perspektive auf das zu gewinnen, was man gerade dreht, weil alle so übertrieben darüber sprachen, dass man ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr zuhören konnte. [...] Ich bin so glücklich, dass ich so etwas in meiner Karriere erleben durfte – das ist für so viele Menschen einfach ein Traum.
Gerade auf die frühen Staffeln blicke sie gerne zurück, verriet Williams, die zurzeit auf Pressetour für ihren neuen Film Practical Magic 2 ist. Die späteren Staffeln könne sie sich allerdings kaum noch anschauen: