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Interview: Die Zukunft von Vite & Co. beim neuen Eigentümer Cloudflare
Nach der Übernahme durch Cloudflare teilt Alexander Lichter Einblicke in VoidZero und die Zukunftspläne für Vite und weitere Open-Source-Projekte.
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Alexander Lichter arbeitet als Developer Relations Engineer bei VoidZero, der Firma des Vue- und Vite-Erfinders Evan You. Im Interview mit Timo Zander spricht er über gescheiterte Geschäftsmodelle, die Akquisition durch Cloudflare und die Pläne für die Zukunft.
Alexander Lichter ist Developer Relations Engineer bei VoidZero, Mitglied des Nuxt.js-Teams, Web-Engineering-Berater und Open-Source-Enthusiast. Er erstellt technologieorientierte Videoinhalte, spricht auf Konferenzen und leitet Workshops, um Entwickler zu unterstützen und das Web-Ökosystem voranzubringen.
Das Interview führte Timo Zander, Software Engineer bei Barra Technologies und freier Autor. Er schreibt über Web Engineering, Developer Tooling und die Technologien, die die Zukunft des Webs prägen.
Timo Zander: Du bist im März 2025 zu VoidZero gestoßen, knapp ein halbes Jahr nach der öffentlichen Bekanntgabe der Firmengründung. Wie kam es dazu – und wie sah das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt aus?
Alexander Lichter: Ich habe kurz nach der Gründung im Herbst 2024 mit Evan You ein Interview auf meinem YouTube-Kanal geführt und rückblickend war das wie eine Art Jobinterview für mich. Einige Monate später hat Evan mich angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, Developer Relations für VoidZero zu machen, nachdem ich das ja auch schon für Vue und Nuxt getan hatte. Das war für mich ein Angebot, das ich schlecht ablehnen konnte: eine Firma rund um Developer Tooling, auf die die ganze Community zumindest ein Auge wirft, und bei der ich die Zukunft des JavaScript-Ökosystems mitgestalten kann. Das ist einfach mega.
Auf der Vue.js Amsterdam 2025 hat Evan das dann auch in einem seiner Talks angekündigt. Nach etwas Papierkram war ich offiziell Teil von VoidZero. Damals bestand das Team aus rund zwölf Leuten. Alle waren supertalentiert und motiviert und haben eigenständig an ihren Projekten gearbeitet. Es gab keine Anweisungen von oben, jeder wusste genau, was er zu tun hatte, und das ist auch heute noch so. Alle, die Open-Source-Projekte betreuen, sind dort die Experten und pflegen ihre Roadmaps. Klar, man spricht sich untereinander ab und sucht nach Synergien. Abseits davon ist jeder in seiner eigenen Welt, und es ist faszinierend, so viel Talent auf einem Fleck zu sehen.
Für mich war es genauso: Ich weiß, wie Developer Relations funktioniert und wie ich Social Media bespielen muss – und dann macht man einfach.
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