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Googles KI-Agent „CC‟ soll das Familienleben verwalten
Google strickt seinen experimentellen KI-Agenten CC um: Er soll fortan das Familienleben organisieren, für jeweils bis zu sechs Erwachsene in den USA.
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Wer in einer Familie wann wo was zu tun hat, kann komplex werden. Google meint, das soll ein KI-Agent vorschlagen – vorausgesetzt, die Familienmitglieder füttern ihn laufend mit allen relevanten Daten und nutzen dann auch jeden Tag Google-Dienste, beginnend mit Gmail, Chat (ob Google Chat oder Chat von Google?), Docs und Calendar. Zu dem Behufe baut Google seinen im Dezember vorgestellten experimentellen KI-Agenten CC um: „Heute wird CC zum Agenten für Familien und Haushalte.“
Der runderneuerte CC soll in den USA „Familien helfen, weniger Zeit für die Koordinierung von Logistik und mehr Zeit für simples Zusammensein aufzuwenden“, teilt der Datenkonzern mit. CC erhält eine eigene Identität samt Google-Konto, was nicht zuletzt die Rechteverwaltung vereinfachen soll.
Bis zu sechs Familienmitglieder können den KI-Agenten verwalten, um ihr Leben von ihm verwalten zu lassen. Sie entscheiden, welche Informationen CC erhält, beispielsweise weitergeleitete E-Mails, zugemittelte Fotos und SMS oder freigegebene Ordner im Google Drive: „beispielsweise E-Mails der Schule Ihres Kindes, vom örtlichen Schwimmbad oder dem Tierarzt.“
Aus dem Konvolut erstellt CC automatisch allmorgendlich einen Tagesablaufplan für jedes Familienmitglied, bespielt Google Calendar und Tasks, füllt Schulformulare aus und erstellt Einkaufslisten sowie Speisepläne für die ganze Woche. Auch die erwarteten Fahrtzeiten zwischen aufzusuchenden Örtlichkeiten fließen in die Planung ein. Fehlen Google noch relevante Daten, soll CC danach fragen. Alle Daten bleiben auf Dauer gespeichert, damit „CC das nächste Mal noch hilfreicher“ sein kann.
CC soll bei seinem Datenvorrat zudem zu unterscheiden lernen, was für die gesamte Familie gilt und was für einzelne Familienmitglieder. Google nennt Einkaufslisten und Lieblingsrestaurants als Beispiel für Ersteres, Ernährungsvorlieben und die jeweilige Zeitzone für Letzteres. Obskur ist, dass die Familienmitglieder alle mindestens 18 Jahre alt sein müssen.
Frei verfügbar ist das Experiment CC nicht. US-User dürfen sich auf eine Warteliste für CC eintragen. Wer CC bereits nutzt, soll in den nächsten Tagen eine Einladung zur Erweiterung des KI-Agenten auf seine Mischpoche erhalten. Für Einzelpersonen bietet Google bereits jetzt die automatische Erstellung von Tagesablaufplänen an; das hat das Unternehmen im Mai aus dem Experiment CC in seine KI-App Gemini übernommen.
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