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Nintendo Switch 2 & Zelda Ocarina of Time: COO verspricht eine rosige Zukunft
Trotz steigender Preise bricht Nintendos neue Konsole Rekorde. Devon Pritchard blickt optimistisch auf kommende Hits und das wachsende Kino-Universum.
Für Nintendo läuft es aktuell richtig rund. Letztes Jahr erfuhren wir, dass die Switch 2 zum am schnellsten verkauften Videospiel-Hardware-Gerät der US-Geschichte aufstieg und damit den goldenen Rekord der PS4 brach. Anfang dieses Jahres folgte die nächste Erfolgsmeldung: Knapp ein Jahr nach dem Release erreichten die Verkaufszahlen der Switch 2 fast 20 Millionen Stück. Das macht sie zur am zweitschnellsten verkauften Konsole in der US-Historie. Beflügelt vom gigantischen Erfolg von Spielen wie Pokémon Pokopia und anderen First-Party-Hits, scheint nicht einmal die bittere Realität einer Hardware-Preiserhöhung Nintendos Schwung zu bremsen.
Und das Unternehmen möchte dieses Tempo offenbar beibehalten. "Wir stehen erst am Anfang der Nintendo Switch 2", erklärt Devon Pritchard, COO von Nintendo of America, in einem Interview mit Variety. "Das ist wirklich nur der Anfang. Wir haben bereits einige wunderbare Erlebnisse abgeliefert – sowohl aus unseren eigenen Reihen als auch von Third-Party-Studios. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wozu das System noch fähig ist und was unsere talentierten Entwickler auf die Beine stellen werden."
Devon Pritchard ist Chief Operating Officer (COO) bei Nintendo of America. Sie verantwortet wesentliche Teile des operativen Geschäfts und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf dem nordamerikanischen Markt.
Sie betont weiter, dass der Erfolg des Publishers nicht nur auf Hardware und Software beruht. Auch an den Kinokassen erfreut sich Nintendo neuerdings enormer Beliebtheit. "Wir arbeiten mit Sony Pictures zusammen und bringen Ende April einen Film in die Kinos", merkt sie an und bezieht sich dabei auf The Legend of Zelda. "Darauf freuen wir uns sehr." Kein Wunder: Nintendo und Illumination spielten mit The Super Mario Galaxy Movie zuletzt rund eine Milliarde US-Dollar ein. Ein sattes Drittel davon (372,6 Millionen US-Dollar) sammelte der Film allein am Startwochenende ein.
Pritchard freut sich definitiv auf die kommenden Spiele des Unternehmens – sie nennt dabei explizit The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Dennoch scheint ihr Fokus stark auf den Film-Partnerschaften zu liegen. "Diese Partnerschaften und Berührungspunkte mit Unternehmen wie Sony und Sony Pictures helfen uns dabei, unsere Welten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen – nicht nur unseren aktuellen Spielern und Fans, sondern auch völlig neuen Zielgruppen", erklärt sie. "Ich glaube, das ist für uns eine der spannendsten Entwicklungen der nächsten Jahre."
Man kann also getrost festhalten: Nintendo steckt jede Menge Arbeit in sein wachsendes Kino-Universum. Das letzte Update zum nächsten großen Projekt – dem The Legend of Zelda-Film, der schlicht "The Legend of Zelda" ohne Untertitel heißt – gab es Anfang September im Rahmen einer speziellen Zelda-Direct. Einen echten Trailer haben wir bisher noch nicht gesehen. Wir wissen aber, dass die Dreharbeiten in Neuseeland bereits abgeschlossen sind. Hoffen wir also, dass wir schon bald erstes Material aus dem fertigen Film zu Gesicht bekommen.
"Es gibt heute mehr Kanäle für Inhalte als je zuvor", fasst Pritchard zusammen, als sie gefragt wird, wie Nintendo in dieser hart umkämpften Medienlandschaft herausstechen will. "Inhalte sind rund um die Uhr verfügbar. Man hört oft, dass wir um die Zeit der Konsumenten kämpfen. Das Einzigartige an Nintendo ist jedoch: Wir konzentrieren uns stattdessen darauf, Erlebnisse zu schaffen, die generationenübergreifende Bindungen aufbauen. Das ist für uns ein völlig anderer Ansatz. Aber genau da stecken wir unsere Zeit und Energie hinein. Wie erschaffen wir diese spaßigen Erlebnisse? Die ultimative Feuerprobe lautet schlicht: Macht es Spaß? Das klingt simpel, ist es in der Praxis aber natürlich ganz und gar nicht."
Bleibt abzuwarten, ob der Glaube des Unternehmens an seine Produkte und sein