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Hardware - Ihr habt euer Handy einem Gesetz zu verdanken, das längst tot sein sollte – und trotzdem können wir sogar noch 15 Jahre in die Zukunft schauen
Nicht nur, dass Moores Law nicht tot ist, es könnte sogar übertroffen werden. Die Betonung liegt hier allerdings auf dem Wort »könnte«. (Bildquelle: Adobe Stock – Illustration – ryanking999)
Seit Dekaden galt in der Hardware-Branche Moores Law. Es besagt, dass sich die Menge an Transistoren in Mikrochips ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt. Dadurch werden Chips immer leistungsfähiger und effizienter, auch dank schrumpfender Größe.
Diese Chips kommen dann in Smartphones, PCs, TVs und vielen anderen Geräten zum Einsatz, die ihr täglich nutzt. Handys von heute können nur deshalb so viel Leistung auf so kompaktem Raum unterbringen, weil die Technik wie in Moores Law beschrieben immer weiter vorangeschritten ist.
Seit einigen Jahren behaupten Industriegrößen wie zum Beispiel Nvidia CEO Jensen Huang, dass Moores Law tot sei, da Hardware und Material an ihre Grenzen stoßen.
IMEC, das vielleicht wichtigste Tech-Forschungsunternehmen, von dem wahrscheinlich nur wenige Menschen gehört haben, ist da optimistischer und hat auch schon eine Roadmap für die kommenden 15 Jahre parat.
Was ist IMEC? Das IMEC (Interuniversity Microelectronics Centre) ist das weltweit größte unabhängige Forschungs- und Innovationszentrum für Nanoelektronik und digitale Technologien mit Sitz in Belgien. Es steht in engem Kontakt mit Herstellern wie Intel, IBM, Samsung und anderen Tech-Unternehmen und erforscht vereinfacht gesagt, was die Hersteller später bauen werden.
In einem Beitrag auf der offiziellen Webseite von IMEC fasst das Unternehmen die Herausforderungen zusammen, vor denen Moores Law steht:
Doch bei all den Problemen gibt es auch Methoden und Konzepte, die Moores Law am Leben halten.
IMEC spricht davon, dass man die Grundsätze von Moores Law durch innovative Technologien und Ansätze weiterführt:
Mehr dazu seht ihr weiter unten in der Roadmap für die nächsten 15 Jahre.