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Rocket League zieht um: Unreal Engine 6 für 2027 geplant
Nach über zehn Jahren auf UE3 bereiten Psyonix und Pro-Player den Umzug des Autoball-Hits für 2027 vor.
Rocket League bewegt sich auf ein neues Zeitalter zu. Nächstes Jahr soll der kompetitive Auto-Fußball auf die Unreal Engine 6 wechseln. Am letzten Tag der RLCS-Weltmeisterschaft 2026 zeigte Psyonix, was die Spieler in dieser neuen Ära so alles erwartet.
Ursprünglich wurde Rocket League auf der Unreal Engine 3 entwickelt. 2015 erschien der Titel auf PC und PlayStation und ist heute neben diesen beiden Plattformen auch auf Xbox und Nintendo Switch spielbar und hat über die Zeit eine große Community im Esport-Bereich aufgebaut.
Jetzt soll das Spiel in eine neue Ära geführt werden. Die Unreal Engine 6 wartet auf das Autoballspiel. 2027 soll es so weit sein. Dass Rocket League irgendwann ein Engine-Upgrade erhalten würde, war schon seit Mai dieses Jahres klar. Nun gibt es aber auch ein Zeitfenster für den Umzug - wenn auch ein sehr großes.
Profispieler, wie JSTN und GARRETTG werden in den kommenden Monaten die Möglichkeit erhalten, das Spiel in seiner neuen Form zu testen. Sie dürfen natürlich auch Feedback geben und bei der Gestaltung helfen. Keine blöde Idee, denn die Profis wissen sicherlich, worauf es ankommt, besonders wenn Rocket League weiterhin seine Esports-Szene bestmöglich unterstützen will. In einem neuen Trailer zeigt Psyonix wie die Spieler in das Projkt eingebunden werden.
Am Thema der künstlichen Intelligenz kommt man heute kaum noch vorbei und auch die Unreal Engine 6 wird genau diese Technologie nutzen. Es soll zudem die beiden Haupt-Streams der Unreal-Engine-Entwicklung, UE5 und Unreal Editor für Fortnite, in einer vereinheitlichten Engine zusammenbringen.
"Dennoch wird UE6 weiterhin all das tun, was du von einer Unreal Engine erwartest. Das Rendering wird immer besser werden. Cook-Zeiten werden sinken. Die Iterationsschleifen werden kürzer. Mobilgeräte sind zunehmend leistungsfähiger", so Epic Games.
Das Gameplay-Programmierungs-Modell soll für eine bessere Zugänglichkeit über Verse laufen und Inhalte, Code und Ökonomien sollen durch offene Standards über Spiele, Ökosysteme und Engines hinweg portierbar und interoperabel werden.
Zudem soll es Entwicklungspipeline-Funktionen wie ein MCP mit Integrationen für Claude, Gemini und andere als Kreativitäts- und Produktivitäts-Multiplikatoren geben.