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Nothing: CMF wird als eigenständiges Unternehmen nach Indien ausgegliedert
von Carsten Knobloch
21. Sep. 2026 |
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Nothing-Gründer Carl Pei hat einen größeren Strategiewechsel für die günstigere Tochtermarke CMF angekündigt. CMF wird aus Nothing herausgelöst und als eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in Indien aufgestellt. Nothing selbst bleibt dabei als Anteilseigner und Partner an Bord, die Mehrheit der Anteile soll jedoch künftig in indischer Hand liegen. Krude Sache: Pei sprach vor einem Jahr schon davon - und man hört ja hier und da, dass man bei Nothing generell hier und da zusammenstreicht, sodass Ländermärkte zusammengefasst werden.
Zurück nach Indien: Hintergrund des Schritts ist Peis Einschätzung des indischen Marktes. Zwar werden mittlerweile fast 99 Prozent der in Indien verkauften Smartphones auch vor Ort gefertigt, allerdings beschränke sich das meist auf die reine Endmontage. Echte eigene Forschung und Entwicklung (R&D) sowie die Entstehung eines tiefgreifenden Zulieferer-Ökosystems - ähnlich wie Pei es früher in China miterlebt hat - fehlen bisher bei heimischen Marken weitgehend.
Genau da soll das ausgegliederte CMF ansetzen. Statt vorgefertigte White-Label-Geräte einzukaufen und nur umzulabeln, soll das neue Unternehmen eine eigene Entwicklungsmannschaft in Indien aufbauen. Nothing liefert dafür die technische Basis mit, darunter Nothing OS, das bisherige Industriedesign sowie bestehende Beziehungen zu Komponentenherstellern. Ziel ist es, CMF langfristig als globale Marke zu etablieren und Produktionsvolumina anzupeilen, die weit über den bisherigen Nischenstatus hinausgehen.
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