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CDU-Wahlschlappe: Neuer Kurs, alte Probleme
Der Bundeskanzler und CDU-Chef kämpft nach dem erneuten Wahldebakel um sein Amt. Die SPD setzt sich vom Reformkurs ab. Merz will daran festhalten und hofft auf Unterstützung.
Für die CDU hätte der Wahlsonntag nicht schlimmer ausgehen können. Mit Blick auf das Resultat in Mecklenburg-Vorpommern spricht Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz von einem "Desaster".
Die CDU fiel Manuela Schwesigs Aufholjagd gegenüber der AfD zum Opfer und erstmals aus einem Landesparlament. In Berlin wurde die CDU nur zweitstärkste Kraft hinter der Linkspartei.
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Zumindest kam der Schock nicht unerwartet. In der Unionsführung hatten viele mit einem schlechten Ergebnis gerechnet. Und anders als bei der Wahl in Sachsen-Anhalt vor gut zwei Wochen hatte Merz diesmal vorgebaut: In der vergangenen Woche haben die acht CDU-Ministerpräsidenten ihm mit einer kühlen Solidaritätsadresse den Rücken gestärkt.
Am Wahlabend ging der CDU-Vorsitzende schon kurz nach Schließung der Wahllokale an die Öffentlichkeit, um klarzumachen, dass er an den geplanten Reformen festhält - und an seinem Amt als Bundeskanzler.
Ein bisher einzigartiger Vorgang, der zeigt, wie ernst die Lage für Merz ist. Die Frage ist, ob die Partei ihm noch folgt und wie groß Unmut und Sorge in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ausfallen. Sie tritt am Dienstagnachmittag zusammen. Um teilnehmen zu können hat Merz eine Reise zur UN-Generalversammlung nach New York abgesagt.
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