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Trumps Streit mit den Medien in den USA eskaliert
Der US-Präsident verbannt den weltbekannten Sender CNN und andere Medien aus dem Weißen Haus. Die Betroffenen wehren sich juristisch und bekommen Unterstützung von anderen Medien - auch vom Trump-freundlichen Sender Fox News.
CNN, MS NOW und Politico haben nach Ihrem Ausschluss aus dem Weißen Haus nicht nur Klage eingereicht - zahlreiche andere US-Medien haben sich solidarisch erklärt. So gab es am Montag zum ersten Mal keine Fernsehbilder von Trump durch den sogenannten TV-Pool.
Traditionell begleitet im täglichen Wechsel einer der fünf großen Sender ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News den Präsidenten auf Schritt und Tritt und stellt die Bilder allen Medien zur Verfügung. Am Montag wäre CNN an der Reihe gewesen, keiner der anderen Sender sprang ein, auch nicht der sonst stets Trump-freundliche Sender Fox News.
Fox-Korrespondentin Jacqui Heinrich ist zudem die Präsidentin der White House Correspondents' Association, des Verbands der Korrespondenten, die aus dem Weißen Haus berichten. Sie betonte in ihrem Sender, die drei ausgeschlossenen Medien würden sich zu Recht gegen Trump wehren: "Es bekommt nicht jeder automatisch Zugang zum Weißen Haus. Aber wenn die Akkreditierung einmal erteilt ist, kann man sie nicht wieder entziehen, weil man die Berichterstattung nicht mag."
Heinrich ergänzte, wenn jetzt ein Präzedenzfall geschaffen werde, könnten auch künftige US-Präsidenten ihnen nicht genehme Medien ausschließen. Man müsse an die langfristigen Folgen solcher Entscheidungen denken.
Im Streit um den Ausschluss der Korrespondenten von CNN aus dem Weißen Haus schränken andere US-Sender ihre Berichterstattung ein.
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Trump selbst wiederholte seinen Vorwurf, die drei ausgeschlossenen Medien würden nur Falschnachrichten verbreiten. Bei einer Pressekonferenz mit New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani, die von einem lokalen New Yorker Fernsehsender übertragen wurde, sagte Trump: "Ich denke, diese Unternehmen haben eine Verpflichtung, fair zu sein. Und wenn es Fake News sind, habe ich die Verpflichtung, sie nicht zuzulassen."
Auch Vizepräsident JD Vance wurde zu Trumps Entscheidung befragt. "92 Prozent der Berichte dieser Medien über den Präsidenten und seine Regierung sind negativ", sagte er. "Das ist nicht repräsentativ für die amerikanische Bevölkerung und für die öffentliche Meinung."
US-Präsident Donald Trump hat in New York Bürgermeister Zohran Mamdani getroffen.
Die Entscheidung des US-Präsidenten, Journalisten von CNN, MS NOW und Politico den Zutritt zu verwehren, stößt auf breite Kritik.
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