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Reparieren statt Wegwerfen: Bundesumweltministerium fördert Reparatur-Initiativen
von Carsten Knobloch
22. Sep. 2026 |
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Kurzer Hinweis für alle, die sich ehrenamtlich in Reparatur-Cafés oder Selbsthilfewerkstätten engagieren: Das Bundesumweltministerium legt das Förderprogramm "Reparieren statt Wegwerfen" neu auf. Ab sofort können entsprechende Initiativen wieder finanzielle Unterstützung von bis zu 3.000 Euro beantragen. Insgesamt stellt der Bund dafür 3 Millionen Euro bereit.
Das Geld ist laut Bund für die praktische Ausstattung gedacht. Gefördert werden unter anderem Werkzeuge, Maschinen, Geräte sowie notwendige Ausstattungsgegenstände, um defekte Alltagsgeräte vor Ort wieder instand zu setzen. Auch Schulungen, Qualifizierungsmaßnahmen oder Zertifizierungen für die Helfer können über die Fördermittel abgerechnet werden.
Wichtig bei dieser zweiten Förderrunde: Diesmal können nicht nur eingetragene Vereine einen Antrag einreichen, sondern ausdrücklich auch Initiativen ohne offiziellen Vereinsstatus. Wer in der ersten Runde leer ausging oder noch nicht dabei war, bekommt jetzt also eine neue Chance. Regionale Einschränkungen gibt es keine, allerdings gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
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