// COMPUTERBASE — HARDWARE & GADGET
Hinweis auf Speichertyp für RDNA 5: AMDs Linux-Treiber bekommt GDDR7-Eintrag
Ein neuer Patch für den Linux-Treiber AMDGPU führt erstmals die Bezeichnung „GDDR7“ für Videospeicher ein. Zusammen mit weiteren aktuellen Treiber-Patches deutet dies darauf hin, dass kommende AMD-Grafikkarten auf Basis der RDNA-5-Architektur GDDR7-VRAM nutzen könnten.
Die Änderung im quelloffenen AMD-Grafikkartentreiber AMDGPU umfasst dabei lediglich "GDDR7" zusätzlicher Eintrag von „amdgpu_vram_names“, einer Programmiervariable, die zudem andere Speichertypen wie LPDDR5, HBM4 oder LPDDR4 umfasst. Zusätzlich hat AMD aber außerdem Patches zur Unterstützung einer neuen Bus-Schnittstelle (NBIF 7.10) und einen aktualisierten Interrupt-Handler (IH 8.0) hinzugefügt, wie Phoronix schreibt.
Darüber hinaus fanden in der Vergangenheit weitere Änderungen in AMDGPU Einzug, die von der neuen Display-Engine DCN6 (Display Core Next 6), über die Grafikkarten-Kennzeichnung GFX 13.0.x bis hin zu weiteren kleineren Patches für die mögliche Vorbereitung einer kommenden GPU-Generation reichen. Zusammengenommen deutet dies darauf hin, dass die kommenden AMD-Grafikkarten mit RDNA-5-Architektur auf GDDR7-Videospeicher setzen könnten.
Während die aktuellen RX-9000-Grafikkarten mit RDNA-4-GPUs noch GDDR6-VRAM verwenden, setzt Nvidia bei den Desktop-Grafikkarten der GeForce-RTX-50-Serie bereits auf GDDR7. Somit wirkt die Verwendung von GDDR7-VRAM für AMDs kommende Grafikkarten auf Basis der RDNA-5-Architektur durchaus wahrscheinlich. Insbesondere, wenn man die kürzlich dem AMDGPU-Treiber hinzugefügten Patches berücksichtigt. Offiziell bestätigt hat AMD dies allerdings noch nicht.
Offenbar könnten sowohl Nvidias RTX-6000-Serie sowie AMDs RDNA-5-Grafikkarten erst im Jahr 2028 auf den Markt kommen, wie der bekannte Leaker Kepler_L2 im AnandTech-Forum behauptet. Eine Ausnahme stellt eine AMD-GPU mit dem Namen „AT2“ dar, die Gerüchten zufolge bereits 2027 veröffentlicht werden könnte und eine High-End-Grafikkarte mit RDNA-5-Architektur sein soll.
Zudem hat Kepler_L2 angedeutet, dass AMD an einer KI-basierten Technologie namens „Neural Rendering“ als Alternative zu Nvidias DLSS 5 arbeitet. Dafür könnte eine RDNA-5-Grafikkarte notwendig sein, wie der Leaker auf Nachfrage eines anderen Foren-Users verrät. Auch wenn es sich bei Kepler_L2 um einen für gewöhnlich zuverlässigen Leaker handelt, sind diese Gerüchte wie üblich mit etwas Skepsis zu betrachten.