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Neue Apple-Produkte: Fitnesstracker ohne Display und frisches OS
Intern soll Apple einen direkten Whoop-Konkurrenten getestet haben. Außerdem arbeitet das Unternehmen seit langem wieder an einem neuen Betriebssystem.
Fitnesstracker von Whoop: Apple finden den Ansatz offenbar spannend.
Apple arbeitet an zwei neuen Produkten aus dem Hard- und Softwarebereich. So könnte es auf absehbare Zeit einen neuen Fitnesstracker ohne Bildschirm geben, der Anbietern wie Google (Fitbit Air) oder Whoop Konkurrenz machen soll. Außerdem ist ein komplett neues Betriebssystem geplant, das bereits im Oktober erscheinen könnte. Beide Informationen stammen von Insidern, mit denen der Bloomberg-Reporter Mark Gurman sprechen konnte.
Geräte zur Sport- und Fitnesserfassung, die ohne Display auskommen, generierten in den vergangenen Jahren Marktforschern zufolge ein großes Wachstum im Markt der Gesundheitstracker. Der Vorteil: Die oft sehr leichte Hardware lenkt den Nutzer nicht ab, läuft lange ohne Nachladen und kann auch häufiger Werte wie Puls oder Herzfrequenzvariabilität nehmen. Sie wird den ganzen Tag über (zumeist) am Arm getragen. Apple hatte zwar mit der Series 12 und Ultra 4 der Apple Watch mit einem neuen Sensorarray für eine wesentlich häufigere Gesundheitsdatenmessung nachgelegt. Allerdings soll es laut Gurman intern nach wie vor den Wunsch geben, in die Kategorie der Display-losen Tracker vorzudringen.
Allerdings kann es bis zur Umsetzung noch eine Weile dauern. Derzeit läuft angeblich die Entwicklung von Prototypen, nachdem Aufsichtsratsvorsitzender Tim Cook und Diensteboss Eddy Cue sich dafür ausgesprochen haben. Gurman zufolge dürfte ein Produkt wohl nicht vor 2028 folgen. Die intern getesteten Varianten nutzen ein dünnes Textilband mit einem „Computing-Modul“, das mit Sensoren versehen ist. Zwar ist die Apple Watch noch immer meistverkaufte Computeruhr, doch reine Fitnesstracker sowie smarte Ringe holen auf. Letztere soll Apple ebenfalls erwogen haben, doch von dem Projekt ist seit Längerem nichts mehr zu hören. Am Fitnesstracker ist angeblich auch Apples Vision-Hardwareteam beteiligt. Einen KI-Anhänger mit integrierter Kamera soll Apple hingegen zunächst verschoben haben.
Deutlich früher erscheinen dürfte Apples nächstes neues Betriebssystem. Es soll auf dem vermutlich noch für Oktober geplanten Home-Hub-Gerät laufen und laut Gurman eine Mischung aus watchOS, tvOS und iOS sein. Es gibt App-Icons, Widgets, einen konfigurierbaren Lockscreen mit Uhrenfunktion und mehr. Apple könnte den Namen homeOS verwenden.
Nicht angedacht ist angeblich, dass es für das System einen eigenen App Store gibt – zumindest nicht zu Beginn. Der Home Hub ist als Smart-Home-Zentrale geplant und könnte in mehreren Varianten erscheinen: als iPad-artiges Tablet für die Wandbefestigung ebenso wie als eine Kombination aus Tablet und HomePod, eventuell in Form eines Lautsprecher-Docks. Das System kommt unter anderem mit einer Kamera und soll ein anpassbares Interface haben, das sich verändert, sobald man an den Home Hub tritt.
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