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PS6 und Xbox Helix: Chips der nächsten Konsolengeneration sind laut Insider fertig
Das Design der kommenden Hardware hat angeblich den Tape-Out-Status erreicht. Microsoft soll Sony bei der Teraflops-Leistung diesmal deutlich übertreffen.
Die Entwicklung der nächsten Konsolengeneration von Xbox und PlayStation hat anscheinend einen wichtigen Meilenstein erreicht. Einem Insider zufolge haben die Chips für Xbox' Project Helix und Sonys PlayStation 6 den sogenannten Tape-Out-Status erreicht.
Das bedeutet, dass das Chipdesign finalisiert wurde. Die Entwicklungsphase ist somit weitestgehend abgeschlossen und die Produktion kann starten.
Ab diesem Zeitpunkt ist es unwahrscheinlich, dass noch größere Änderungen erfolgen – die Ausnahme ist, wenn sich bei den ersten Testproduktionen gravierende Designfehler zeigen.
In der Halbleiterindustrie bezeichnet der Tape-Out den finalen Abschluss eines Chipdesigns. Sobald dieser Status erreicht ist, wird das fertige Layout an die Fabriken (Foundries) zur physischen Fertigung übergeben. Nachträgliche Architektur-Änderungen sind ab diesem Punkt kaum noch möglich.
Neben dieser Information liefert der bekannte Hardware-Insider KeplerL2 aber auch weitere Details zu den vermeintlichen Spezifikationen.
Demnach verfügt die PlayStation 6 über eine Rechenleistung von 40 Teraflops, während Project Helix satte 56 Teraflops bieten soll. Theoretisch würde die nächste Xbox-Konsole also über ein gutes Stück mehr Leistung verfügen.
Allerdings zeigen Teraflops lediglich das theoretische Potenzial, nicht die tatsächliche Leistung in der Praxis. Am Ende bestimmen weitere Faktoren, wie gut die Performance eines Geräts unter realen Bedingungen ausfällt. Wenn Microsoft diese Rohleistung aber durch weitere Komponenten stützt, könnte die neue Xbox über ein gutes Stück mehr Power verfügen.
Im Vergleich zur aktuellen Generation ist der Sprung ebenfalls deutlich. Die PS5 Pro hat eine Leistung von 16,7 Teraflops, während die Standard-Konsole auf 10,28 kommt. Die Xbox Series X liegt bei 12 Teraflops, die Series S erreicht 4.
Inwieweit die Angaben der Realität entsprechen, bleibt abzuwarten. KeplerL2 hat zwar eine gute Trefferquote, doch das bedeutet nicht, dass immer alles richtig ist.