// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
Clonezilla live 3.3.3-37 lässt sich leichter lesen
Das Live-System Clonezilla hilft beim Sichern und Klonen von Partitionen. Die neue Version mit der Schnapszahl 3.3.3 bietet ein besser lesbares Bootmenü auf hochauflösenden Monitoren, wo man keine Lupe mehr braucht. Meistens.
GRUB zeigte sich bislang nur in einer geringen Auflösung, was auf HiDPI-Bildschirmen zu einer mikroskopisch kleinen Schrift oder Artefakten führte. Ab sofort lauten die vorgegebenen Auflösungen 1920 x 1080 und 1024 x 768 Pixel, zudem gibt es eine automatische Wahl der Auflösung. Damit sollten die Texte auch auf 4K-Monitoren zumindest einigermaßen lesbar bleiben. Bei Problemen nutzt GRUB weiterhin 1024 x 768 Pixel.
Clonezilla live 3.3.3-37 unterstützt ab sofort das LUKS2 Repository. Clonezilla lite kann über das Netzwerk via PXEBoot und HTTPBoot booten, letzteres gelingt auch mit Secure Boot. Unter der Haube ersetzt das iproute2-Paket die alten net-tools-Kommandos, analog kümmert sich anstelle von dhclient-related jetzt dhcpcd um DHCP-Verbindungen. Letztgenannter DHCP-Client nutzt zudem die clientid, was IP-Reservierungen stabilisieren soll. Stellt man eine Sicherung auf identische Partitionen wieder hier, konvertiert die aktuelle Clonezilla-Version das Image nicht mehr.
Auch bei den Kommandozeilenwerkzeugen haben die Entwickler nachjustiert. „ocs-live-boot-menu“ läuft Dank der Hilfe von „efitextmode“ nicht mehr bei aktiviertem Secure Boot in einen Fehler der Marke „prohibited by secure boot policy“. „ocs-live-time-sync“ wiederum kann man auf eine Echtzeituhr hinweisen, die auf die lokale Zeit eingestellt ist.
Clonezilla live 3.3.3-37 basiert auf Debian Sid, wobei die Entwickler die eingesetzten Pakete am 13.09.2026 aus den Repositories geholt haben. Im Hintergrund werkelt der Kernel 7.1.13-1. Die eigentliche Sicherung übernimmt in den meisten Fällen das Tool Partclone, das in der beigelegten Version 0.3.50 einen Fehler im Umgang mit Btrfs-Dateisystemen ausmerzt. Neu an Bord sind die Pakete „netpbm“ und „fonts-unifont“.
Das von Anthropic neu vorgestellte LLM Opus 5.5 setzt sich im Intelligence Index, einer unabhängigen Sammlung von Benchmarks aus den Gebieten agentische Aufgaben, Programmierung, Wissen, wissenschaftliches Schlussfolgern und Dokumentenbearbeitung, sowohl vor Claude Fable 5.1 als auch vor OpenAIs...
Die Umstellung auf Linux ist nur eine von vielen Maßnahmen Schleswig-Holsteins, um sich von proprietärer Software zu lösen.
Donald Trump hat einen Hang dazu, Dinge umzubenennen. Sein jüngstes Opfer: KI, die in den USA jetzt SI genannt werden soll.
Am Rande der UN-Vollversammlung haben sich 22 Staaten zusammengefunden und eine striktere internationale Aufsicht über besonders leistungsfähige KI-Modelle gefordert.
Der chinesische Technologiekonzern Alibaba schließt die Lücke zu westlicher KI weiter und stellt den neuen KI-Chip Zhenwu V900 sowie das neue LLM Qwen3.8-Max vor.