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DreamWorld - Eines der größten MMO-Fiaskos macht wenig überraschend schon nach 3 Monaten dicht
DreamWorld hätte ein vielversprechendes neues MMO werden können, doch dann ging so ziemlich alles schief.
Bereits die Kickstarter-Kampagne zum MMORPG DreamWorld brachte einige Warnglocken zum Läuten. Denn die nahm gerade einmal rund 65.000 Dollar ein. Das ist für sich genommen ein beeindruckender Betrag, allerdings längst nicht genug, um ein gewaltiges Sandbox-MMO zu finanzieren.
Allerdings wird Crowdfunding auch gerne genutzt, um das Interesse von Investoren zu gewinnen. Das scheint hier ebenfalls der Fall gewesen zu sein. Denn ein Investor stieg ein und DreamWorld schaffte es schließlich fünf Jahre nach der Kampagne (2021), im März 2026 in den Early Access auf Steam.
Lange hielt das Glück aber nicht an: Schon im Juni, also drei Monate später, ist Schluss für das ambitionierte MMO, an dem sich die Entwickler offenbar von Anfang an verhoben.
DreamWorld versprach viel - gerade was das Bauen und Erstellen von Assets angeht. Viel war dann aber letztlich kaputt, unfertig oder überhaupt nicht im Spiel.
Wir berichteten 2021 erstmals über das MMO und warnten sogar vor einem potenziellen Betrug. Denn schon während der Kickstarter-Zeit zeichnete sich ab, dass bei DreamWorld viel ganz und gar nicht rund lief.
Damals machte uns stutzig, dass die beiden Entwickler überhaupt keine Erfahrung im Spielebereich mitbrachten, aber mit großmundigen Versprechen um sich warfen. In DreamWorld sollte quasi alles möglich sein: Häuser und Fahrzeuge selbst zusammenzimmern, mit Millionen von anderen Spielern unzählige Welten bereisen und so weiter. Assets und Spielwelt seien so unendlich und beliebig manipulierbar. Alles Versprechen, die schon ein geübtes MMO-Entwicklerteam fordern würden und schlicht realitätsfern klangen.
Mit dem Release der spielbaren Alpha folgte dann die erste große Ernüchterung für alle, die damals noch Hoffnung hatten. Denn die Demo, mehrere Monate nach der Ankündigung über Kickstarter, stellte sich im Prinzip als Asset-Flip mit wenig kreativer Eigenleistung oder Vision heraus, wie etwa dieser YouTuber in seinem Video analysierte:
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