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Nikon Z5IIC: Kompakte Vollformatkamera ohne Sucher vorgestellt
Die Nikon Z5IIC übernimmt viel Technik der Z5II, verzichtet aber auf den Sucher. Bereits ab Mitte Oktober soll sie in den Handel kommen.
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Nikon hat die Z5IIC vorgestellt. Der Hersteller positioniert die spiegellose Vollformatkamera als einsteigerfreundliches Modell für Smartphone-Umsteiger und Content-Produzenten. Technisch orientiert sich die Z5IIC eng an der Z5II, steckt deren Eckdaten jedoch in ein deutlich flacheres Gehäuse – auf einen elektronischen Sucher verzichtet die Kamera.
Das Gehäuse misst rund 134 × 81 × 72 Millimeter und wiegt mit Akku und Speicherkarte etwa 620 Gramm. Bei gleicher Breite und Tiefe ist es damit zwei Zentimeter niedriger und 80 Gramm leichter als die Z5II. Zur Bildgestaltung dient ein neig- und drehbarer 3,2-Zoll-Touchscreen mit rund 1,04 Millionen Bildpunkten. Menüs und Aufnahmeinformationen drehen sich bei Hochformataufnahmen automatisch.
Im Inneren arbeiten ein CMOS-Sensor im FX-Vollformat mit 24,5 Megapixeln und der Expeed-7-Bildprozessor zusammen. Der beweglich gelagerte Sensor soll Verwacklungen um bis zu 7,5 Belichtungsstufen ausgleichen – dieser Maximalwert gilt unter Nikons Testbedingungen mit dem Nikkor Z 24–120 mm f/4 S am Teleende im Normalmodus. Der Fokusmessfeld-VR stabilisiert dabei gezielt den Bereich um das gewählte Autofokusfeld.
Sensor, Prozessor, ISO-Bereich und Bildstabilisierung entsprechen weitgehend den Daten der Z5II. Neben dem Sucher spart Nikon auch beim Speicher: Die Z5IIC verfügt nur über einen SD-Kartensteckplatz. Die Z5II bietet dagegen zwei SD-Fächer, einen elektronischen Sucher mit 3,69 Millionen Bildpunkten und einen höher auflösenden Monitor mit 2,1 Millionen Bildpunkten.
Der reguläre ISO-Bereich reicht bei Fotos von ISO 100 bis ISO 64.000 und lässt sich auf Werte entsprechend ISO 50 bis ISO 204.800 erweitern. Für Videos nennt Nikon maximal ISO 51.200. Im Gehäuse steckt ein mechanischer Schlitzverschluss; ein elektronischer erster Vorhang und ein vollständig elektronischer Verschluss stehen ebenfalls zur Verfügung. Die kürzeste Belichtungszeit beträgt 1/8000 Sekunde, im manuellen Modus sind Langzeitbelichtungen von bis zu 900 Sekunden möglich.
Das Hybrid-Autofokussystem kombiniert Phasen- und Kontrasterkennung und soll bis hinunter zu −10 Lichtwerten arbeiten. Dieser Grenzwert gilt im Fotomodus mit AF-S, zentralem Einzelfeld, ISO 100, 20 °C und einem Objektiv der Lichtstärke f/1,2.
Laut Nikon erkennt der Autofokus Menschen, Haustiere, Fahrzeuge, Vögel und erstmals auch Fische, zusammen ergeben sich so zehn verschiedene Kategorien.
Für Einsteiger ergänzt Nikon die üblichen Belichtungsprogramme um 15 Motivprogramme. Ausdrücklich erwähnt werden Sonnenuntergänge, nächtliche Neonlandschaften und Haustiere. Dazu bietet die Kamera eine eigene Position des Szenenmodus auf dem Programmwahlrad, eine automatische Einstellungswahl per Motiverkennung und die Funktionen 3D-Tracking und AF-A.