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Windows: Mehr Kontrolle über Kamera, Mikrofon und Standort für Desktop-Apps
von Carsten Knobloch
24. Sep. 2026 |
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Microsoft verteilt an Windows Insider im Experimental Channel eine Neuerung beim Datenschutz. Ab sofort lassen sich Zugriffsrechte für Kamera, Mikrofon und Standort für klassische Desktop-Programme individuell regeln. Bislang galt an dieser Stelle ein simples Alles-oder-nichts-Prinzip: War der globale Schalter für Desktop-Apps umgelegt, hatten entweder alle installierten Programme Zugriff oder keines.
Mit der Neuerung wandert die gewohnte Rechteverwaltung auch zu den Desktop-Anwendungen. In den Einstellungen unter Datenschutz & Sicherheit lässt sich künftig für jede App separat festlegen, ob der Zugriff erlaubt ist oder nicht. Außerdem wird dort übersichtlich aufgelistet, welche Programme entsprechende Berechtigungen überhaupt angefordert haben.
Bestehende Einstellungen bleiben unangetastet: Software, die bereits Zugriff hatte, behält diesen, und blockierte Apps bleiben weiterhin gesperrt. Neu installierte Anwendungen fordern die Freigabe künftig beim ersten Start an. Erkennt das System den Herausgeber eines Programms nicht eindeutig, wird die Software als nicht signiert gekennzeichnet.
Microsoft testet die Funktion nun zunächst im Insider-Kreis, sammelt Feedback und will die Erkennung in kommenden Vorabversionen weiter verfeinern, bevor der breite Rollout folgt.
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