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Ace Attorney Dual Destinies VR angekündigt – und die wartenden Fans sind fassungslos
Statt des ersehnten siebten Teils bringt Capcom den 3DS-Klassiker 2027 exklusiv für Meta Quest. In der Community sorgt das für reichlich Frust.
Ein neues Ace Attorney wurde angekündigt. Doch so richtig neu ist es tatsächlich nicht, denn bei dem Titel geht es um einen VR-Port.
Im Rahmen der Meta Connect 2026 wurde Phoenix Wright: Ace Attorney Dual Destinies VR enthüllt, das 2027 exklusiv für Meta VR Glasses, Meta Quest 3/3s, Quest Pro und Quest 2 erscheint.
Bei Fans, die schon lange auf ein echtes neues Ace-Attorney-Spiel warten, kommt das erwartungsgemäß nicht allzu gut an. Wie euch der Name schon verrät, handelt es sich um einen VR-Port von Dual Destinies, das 2013 für den Nintendo 3DS erschien.
Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies erschien ursprünglich im Jahr 2013 für den Nintendo 3DS. Als fünfter Teil der Hauptreihe führte die Visual Novel 3D-Grafiken sowie die neue, emotionslesende Anwältin Athena Cykes in die Serie ein.
Somit bleibt Spirit of Justice aus dem Juni 2016 weiterhin der aktuellste Teil der Reihe, das Warten auf ein Ace Attorney 7 geht also weiter. Angesichts dessen überrascht es vermutlich auch nicht, dass beim Enthüllungstrailer auf YouTube die Kommentarfunktion deaktiviert wurde.
Fans äußern ihre Kritik unterdessen auf Reddit. Ein User schreibt: "Alles, nur kein AA7 – oder ganz ehrlich: irgendetwas, das Sinn ergibt". Ein anderer meint: "Ich habe heute Morgen irgendwo ein Meme dazu gesehen, wollte es aber einfach nicht glauben. Und jetzt sehe ich die offizielle Ankündigung. Was zum Teufel? Mittlerweile ist es einfach nur noch witzig."
"Das muss ein schlechter Scherz sein", heißt es in einem weiteren Kommentar. Ein anderer User bringt seine Verzweiflung zum Ausdruck: "Soll ich lachen oder weinen? Wir haben zwar ETWAS bekommen ... Aber es ist VR. Mit META. Stellt euch an, Leute, ich frische unser Clown-Make-up auf – die Tränen verschmieren alles."
Den offiziellen Angaben zufolge wurde Phoenix Wright: Ace Attorney Dual Destinies VR "für VR neu aufgebaut", wodurch ihr etwa "Einspruch" rufen oder per Hand-Tracking Zeugen vorladen und Beweise vorlegen könnt. Ebenso bewegt ihr euch durch dreidimensionale Tatorte, nehmt Beweismittel in die Hand und untersucht sie aus jedem Blickwinkel.
Das klingt zwar alles ganz nett, ist aber schlicht nicht das, was sich ein Großteil der Fans von Capcom wünscht.