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Intake: Kalorientracker mit neuer Heute-Ansicht und mehr
von Benjamin Mamerow
24. Sep. 2026 |
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Im März dieses Jahres hatte ich euch den Kalorientracker "Intake" vorgestellt, der endlich mal auf diesen ganzen Gamification-Müll verzichtet und euch stattdessen schnell, schick und unkompliziert eure Mahlzeiten und vor allem eure Kalorien tracken lässt. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan, der Entwickler Tobi ist weiterhin fleißig dabei, regelmäßig Updates zu droppen und hat mittlerweile auch eine optionale (!) KI-Funktion zum schnelleren Eintragen eingebaut. Da KI auf Dauer nun mal Kosten verursacht, muss jene aber per Abo refinanziert werden, sofern man die Funktion denn überhaupt benötigt. Der Rest bleibt ein Einmalkauf.
Die KI-Funktionen kosten eine Abo-Gebühr, sofern man sie unbedingt nutzen möchte
Aber das jüngste Update hat noch allerhand mehr im Gepäck. Intake spendiert seiner zentralen Heute-Ansicht einen gründlichen Umbau. Der Kalorienring sitzt auf der linken Seite. Die rechte Seite zeigt Zielwert, Kalorienaufnahme und Verbrauch. Die Makronährstoffe teilen sich einen Balken mit Protein, Kohlenhydraten und Fett. Die Detailansicht schlüsselt sämtliche Nährwerte auf. Das Pluszeichen zum Eintragen wandert nach oben. Der klobige Button unter den Mahlzeiten fliegt raus.
Auf breiten Bildschirmen wie bei iPads oder Foldables nutzt Intake fortan zwei Spalten. Die linke Spalte zeigt dann den Tag mit Ring und Zahlen, die rechte Spalte die Mahlzeiten. Die Rezeptbibliothek wechselt in eine geteilte Ansicht mit Listen und Detailfenstern. Unter iOS 27 wandert die Systemleiste an den unteren Bildschirmrand. Siri schluckt zudem Kommazahlen wie 84,3 beim Diktieren von Körpergewicht oder Lebensmitteln, vorher verlangte Siri hier das Wort Punkt statt eines Kommas.
Für Android-Nutzer neu: Die App sichert unfertige Rezepte im Gerätespeicher. Bei einem Absturz der App oder einem Neustart des Telefons bleiben Name, Zutaten, Notizen und Mengenangaben erhalten. Vorschläge für Mahlzeiten bieten nun auch Portionsgrößen wie Scheiben oder Stücke statt nur Gewichtsangaben. Der Barcode-Scanner holt fehlende Produktdaten von Open Food Facts. Bei unbekannten Barcodes erscheint das Eingabefeld für neue Produkte mit übernommener Codenummer.
Parallel beseitigt das Update diverse Macken. In Garmin oder Apple Health gelöschte Workouts verschwinden nun auch aus den Einträgen für verbrannte Kalorien. Der Scanner auf dem iPad zeigt im Querformat ein aufrechtes Kamerabild. Health Connect ignoriert fehlerhafte Einträge und überträgt Schritte sowie Kalorien ins Tagebuch. Mini-Portionen unter einem Gramm wie Tabletten mit 0,25 Gramm zählen mit dem echten Gewicht. Das Alter in den Einstellungen richtet sich am Geburtstag nach dem hinterlegten Geburtsdatum. Die App bekommt ihr für iOS und Android.
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