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The Division 2: Echoes of Central Park – Nach zehn Jahren öffnet Ubisoft jetzt das Herz von New York
Die neue Erweiterung ist doppelt so groß wie die letzte, bringt mehr Platz in der Truhe, neue Fähigkeiten und konfrontiert euch mit einer mysteriösen Gefahr.
Ich freue mich riesig darüber, dass Ubisoft vor allem Tom Clancy’s The Division 2 weiter pflegt und ausbaut, denn das ist nach wie vor der Shooter, zu dem ich am liebsten zurückkehre, um mal wieder neue Ausrüstung zu erspielen, frische Herausforderungen anzugehen oder einfach die auch heute noch unheimlich stimmungsvolle Atmosphäre zu genießen – von den mitunter herrlich unvorhersehbaren, dynamischen Schusswechseln in der offenen Welt ganz zu schweigen.
Obwohl Division 2 dabei in Washington spielt, liegen die Wurzeln der Serie ja bekanntermaßen in New York, dem Schauplatz des Vorgängers. Das haben zum einen die Fans klargemacht, die sich von Anfang an eine Rückkehr dorthin gewünscht haben, und das hat längst auch Ubisoft entsprechend umgesetzt. Nicht umsonst fanden schon einzelne Missionen des erweiterten Hauptspiels in Manhattan und Umgebung statt, während beide Erweiterungen ebenfalls dort verortet sind.
Und so fügt sich die eben angekündigte Erweiterung Echoes of Central Park sehr harmonisch in diesen Kanon ein – mit einem entscheidenden Unterschied. Blieb ausgerechnet das Herz des Big Apples ganze zehn Jahre lang verschlossen, führt Echoes of Central Park ab 3. November dieses Jahres nämlich zum ersten Mal auf diese titelgebenden Grünflächen.
Um den Park ranken sich allerdings seltsame Gerüchte. Alle Personen, die ihn nach dem Ausbruch der Dollar-Grippe betreten haben, seien nie zurückgekehrt. „Die Geschichte, die ich euch erzählen werde, ist eine Horrorgeschichte“, sind die ersten Worte einer Erzählerin, die man in der Einleitung der neuen Erweiterung zu hören bekommt. Sie dürfe nicht darüber reden. Aber „irgendetwas ist da draußen und bringt Leute um“, heißt es kurze Zeit später.
Ja, Echoes of Central Park geht etwas andere Wege, als sie die Serie bisher beschritten hat – auch rein äußerlich, wenn ich an die vielen dunklen Ecken denke, an denen man in der Erweiterung offenbar unterwegs ist. Ich konnte den Einstieg sowie zwei Missionen nämlich bereits spielen und auch den neuen Stützpunkt in der Upper West Side besuchen, die als neuer Schauplatz zu Division 2 hinzukommt.
Das Geld hat die Krankheit deshalb im Namen, weil sie am Black Friday von infizierten Dollarnoten in New York auf die ersten Opfer übertragen wurde. „Opfer“ deshalb, weil dahinter kein Zufall steckt. Das Virus wurde auf Basis der Pocken künstlich hergestellt und so designt, dass 95 Prozent aller Menschen dagegen nicht immun sind. Infrastruktur und soziale Ordnung brachen daraufhin zusammen – die namensgebende Strategic Homeland Division versucht seither, eine Basis dafür wiederherzustellen.
Schade, dass es nicht die andere Seite des Central Parks ist! Wie gerne hätte ich mich den runden Aufgang im Guggenheim nach oben gekämpft oder den (inzwischen nicht mehr als solchen erkennbaren) Tante-Emma-Laden besucht, in dem Leon der Profi eingekauft hat. Auf jeden Fall soll die Upper West Side in etwa doppelt so groß sein wie das Brooklyn der letzten Erweiterung, und dunkel ist es dort unter anderem deshalb, weil neben den Black Tusk hauptsächlich die Cleaners in diesem Bereich zugange sind. Angekohlte Gerüste und Barrikaden sowie viel Feuer und Rauch scheinen deshalb allgegenwärtig zu sein.
Spielerisch bleibt Division 2 aber natürlich Division 2. Das ist zumindest mein Eindruck aus diesen ersten Einsätzen. Und weil die es ganz schön in sich haben, erhält jedes Team Verstärkung in Form von drei Begleitern, die über neue Spezialfähigkeiten verfügen. Einen davon sucht man sich pro Einsatz aus, wobei man die zwei Herren beziehungsweise eine Dame wahlweise offensiv oder defensiv „einstellt“.
Diese neuen Figuren sind nicht nur Staffage! Sie melden sich nämlich oft zu Wort, da ihre Schicksale Teil der Geschichte um den mysteriösen Central Park sind. Sie treten auch in Filmsequenzen auf, während die Stimme