// STADT-BREMERHAVEN — INTELLIGENZA ARTIFICIALE
Adobe: Kreativ-Tools landen in Google Gemini, Acrobat zieht in Claude ein
von Carsten Knobloch
24. Sep. 2026 |
0
Adobe verteilt seine Werkzeuge weiter fleißig über die gängigen KI-Plattformen. Nachdem man bereits bei ChatGPT, Microsoft Copilot und Slack angedockt hat, sind ab sofort Google Gemini und Anthropic Claude an der Reihe.
Wer Gemini nutzt, bekommt ab sofort Zugriff auf Funktionen aus Photoshop, Lightroom, Adobe Express und Firefly. Der Rollout läuft weltweit für alle Tarife. Heißt: Ihr könnt direkt im Chat Produktfotos optimieren, Farben und Belichtung geraderücken oder Vorlagen für Social Media generieren lassen. Um das Ganze scharfzuschalten, hangelt ihr euch in Gemini einfach über „Personal Intelligence“ zu den verknüpften Apps. Ein kostenloses Adobe-Konto reicht für den Start.
Bei Claude schmeißt Adobe seine bisherigen Kreativ-Werkzeuge und die Acrobat-Funktionen nun in ein einziges, gemeinsames Plugin. Laut Adobe stehen damit über 80 Werkzeuge quer durch Photoshop, Illustrator, Premiere, InDesign und eben Acrobat innerhalb einer Konversation bereit.
Ihr könnt PDFs nun direkt im Chat bearbeiten, Seiten sortieren, Passagen schwärzen oder Texte korrigieren. Zudem spendiert man einen interaktiven Editor für Adobe Express. Wenn bei einem Entwurf nur die Schrift oder eine Farbe nicht passt, müsst ihr nicht mehr das komplette Design neu generieren lassen, sondern passt die einzelnen Ebenen direkt von Hand an.
Das Ganze steht ab sofort im Web, auf dem Desktop, mobil und in Claude Code zur Verfügung. Bestehende Connectors werden automatisch aktualisiert. Reinschnuppern klappt auch als Gast, wer sein Adobe-Konto verknüpft, bekommt allerdings höhere Nutzungslimits.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.