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Freitag: Lizenzen für Flugdrohnen-Abschuss, Switch-Pirat soll an Nintendo zahlen
Abschuss von Flugdrohnen + Strafzahlung von Switch-Pirat an Nintendo + Kreditkartendaten geklaut + Elektroautos überholen Verbrenner + Rechenzentren im All
Wenn sich verdächtige Flugdrohnen kritischer Infrastruktur nähern, sollen in Österreich deren Betreiber die Drohnen vom Himmel holen. Der Innenminister der Alpenrepublik plant Flugdrohnenabschusslizenzen. In den Vereinigten Staaten soll ein selbsternannter „Pirat‟ von Computerspielen dem Spielehersteller Nintendo of America wegen Copyrightverletzung 4,5 Millionen US-Dollar bezahlen. Und bei Angriffen mit KI-Agenten auf Hunderte Online-Shops wurden Hunderttausende Kreditkartendaten gestohlen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) plant, durch eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes Abschusslizenzen für Flugdrohnen einzuführen. „Dieses Thema beschäftigt uns seit fast zehn Jahren, und natürlich haben sich die Anzahl, die Technik und die Bedrohung der Drohnen verstärkt‟, erklärte er. Vor allem Drohnen in der Nähe kritischer Infrastruktur sind zu einem zunehmenden Sicherheitsrisiko geworden. Geht es nach Karner, sollen Betreiber solcher Infrastruktur in Österreich künftig qua Lizenz Flugdrohnen abschießen. Lizenzen für Abschuss von Flugdrohnen für Österreichs Privatwirtschaft
Der Spielehersteller Nintendo wirft einem selbsternannter „Piraten‟ von Computerspielen vor, mehrere Online-Shops zu betreiben, über die er nicht lizenzierte Kopien von Spielen für Nintendos Switch-Konsolen verkauft. Zusätzlich soll er Dritten dabei geholfen haben, Software zu beziehen, mit der Nintendo Kopierschutz umgangen werden kann. Das kommt den Mann aus dem US-Bundesstaat Arizona, der mit bürgerlichem Namen James Williams heißt, nun teuer zu stehen. Ein Gericht verurteilte ihn wegen Copyrightverletzung zu einer Strafzahlung. Switch-Pirat soll 4,5 Millionen US-Dollar an Nintendo zahlen
Ein oder mehrere Cyberkriminelle haben zwischen dem 10. und 15. September dieses Jahres eine Angriffskampagne gegen 105 Projekte begonnen, die bei mindestens 27 Unternehmen zur Kompromittierung der Systeme mit unterschiedlicher Reichweite geführt hat. Das haben IT-Sicherheitsforscher herausgefunden. Die Aktivitäten lassen sich demzufolge bis zum Juli 2026 zurückverfolgen und sie dauern weiter an. KI-Agenten hätten die Angriffe weitgehend autonom ausgeführt, erklärten die Analysten. Dabei wurden Daten von mindestens 600.000 Kreditkarten, die noch nicht abgelaufen sind, von zwei Unternehmen kopiert. Angriff mit KI-Agenten auf hunderte Shops: 600.000 Kreditkartendaten geklaut
KI-erstellte, behördliche Bescheide werden in Österreich erlaubt – sogar bestimmte, vollautomatische Strafen. Menschliche Kontrolle ist nicht geplant, nur Stichproben. Dazu kommen Chatbots und sogar automatisch, ohne Antrag, eingeleitete Verfahren. KI-Bescheide ohne menschliches Zutun in Österreich
Im August stiegen in Deutschland die Neuzulassungen von Elektroautos gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 75 Prozent, während die Zahl der neu zugelassenen Benziner um knapp 38 Prozent sank. Das zeigen Marktdaten des Kraftfahrt-Bundesamts. Sie stützen den allgemeinen Trend. Auch der Volkswagen-Konzern verkauft gemessen an den Auftragseingängen in Deutschland derzeit mehr batterieelektrische Autos als Verbrenner. VW-Vertriebsvorstand Martin Sander spricht von einem „Wendepunkt in der Transformation des Automobilmarktes“. VW passt seine Produktion entsprechend an. Elektroautos überholen Verbrenner bei VW-Bestellungen in Deutschland
Der nächste Wettlauf ins All könnte der um den Aufbau riesiger KI-Rechenzentren sein. Als großer Vorteil der Stationierung solch energieintensiver Data Center im Erdorbit wird immer die fast unendliche Menge an Sonnenenergie genannt, die dort fast rund um die Uhr zur Verfügung steht. Darauf verweist auch Google. Der Suchmaschinenkonzern Google will in der kommenden Woche einen ersten Satelliten mit KI-Beschleunigern an Bord ins All schießen, um herauszufinden, wie