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Star Wars - »Sieht schrecklich aus« - Episode 4 wurde nochmal in der 47 Jahre alten Originalfassung gezeigt und die lässt selbst die größten Fans umdenken [Best of GameStar]
Wer hat denn nun zuerst geschossen? Das kommt ganz auf die Version von Star Wars: Episode 4 an, die ihr seht. Bildquelle: Disney/Lucasfilm
Darauf dürfte jeder Fan neidisch sein: Das echte Star Wars, das vor 1977 in den Kinos lief und mittlerweile eine echte Rarität ist, wurde 2025 auf dem Film on Film Festival in London aufgeführt. Dabei handelte es sich tatsächlich um eine Originalfassung, bei der George Lucas nicht unzählige Male nachgebessert hat.
Soll heißen: In dieser 48 Jahre alten Version von Episode 4 - Eine neue Hoffnung schießt Han Solo (Harrison Ford) noch immer zuerst und Greedo sackt verbrutzelt über dem Cantina-Tisch, bevor ihm ein enthusiastisches Maclunkey! entweicht.
Natürlich hat George Lucas aber nicht nur legendäre Szenen abgeändert und so endlose Fan-Diskussionen losgetreten. Während mittlerweile allerlei CGI-Gesocks über den Bildschirm stapft, gibt es sehr viele subtilere Verbesserungen, dank denen Episode 4 auch heute noch eine verdammt gute Figur macht.
Und wenn die fehlen, wirkt der originale Sternenkrieg von 1977 offenbar wie ein ganz anderer Film. Das behaupten zumindest die Gäste, die bei dem besagten Filmfestival zu Gast waren. TheHollywoodReporter hat ein paar Eindrücke gesammelt, die wir hier für euch übersichtlich auflisten.
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Star Wars: Offizieller Kino-Trailer zu Episode 4 - Eine neue Hoffnung
Nach heutigen Standards soll die unbearbeitete Fassung von Star Wars 4 schrecklich aussehen - das meint zumindest Robbie Collin von The Telegraph. An vielerlei Stellen kann man erkennen, wie Props, Kostüme und Kulissen notdürftig zusammengeklebt oder -genäht wurden. So lässt sich zum Beispiel an Bord des Todessterns nicht ignorieren, dass viele Module einfach nur aus Holz bestehen:
[Star Wars in dieser Form] ist ein schmuddeliges, stumpfsinnig zusammengezimmertes Spektakel, das eher wie ein Kostümfilm als ein großes Sci-Fi-Epos aussieht.
Für George Aldridge von Cinema Savvy handelte es sich um eine unglaublich besondere Erfahrung, die sich für ihn ebenso so anfühlte, als würde er Star Wars zum ersten Mal sehen. Denn auch er muss zugeben, dass die nachträglichen Änderungen wirklich sinnvoll seien, aber nun mal von denen überschattet werden, die man schlichtweg nicht leiden kann:
Von Tag 1 an hat George Lucas Änderungen an diesen Filmen vorgenommen. Er hat nicht nur hier und da Szenen angepasst. Es sind die vielen kleinen Nuancen - von Soundeffekten oder kleinsten Details - die man einfach nicht bemerkt, bis man sie wieder sieht.