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Xi bei Trump: Fanfaren, Spalier, Bankett - aber kaum Lösungen
Als Geschenk gab es sogar eine massive Weißkopfadlerstatue: Beim Besuch von Chinas Präsident Xi wurde in Washington groß aufgefahren. Doch viele Probleme bleiben - und es gibt Kritik an Trumps Pomp.
Fanfaren, militärisches Spalier, als Höhepunkt ein Staatsbankett - dieser Gipfel war vor allem von viel Pomp geprägt. US-Präsident Donald Trump sprach von persönlicher Freundschaft, die er mit Xi Jinping aufgebaut habe, "eine wirklich großartige Freundschaft", so Trump.
Xi dagegen betonte beim kurzen Pressestatement im Weißen Haus die Sachthemen, vor allem Wirtschaft und Handel: "Wir sollten aufrichtig zusammenarbeiten. China bleibt offen für amerikanische Unternehmen, die investieren und sich engagieren wollen. Gleichzeitig hoffe ich, dass chinesische Unternehmen in den USA fair behandelt werden", so Xi.
Der chinesische Präsident sprach auch das Reizthema Künstliche Intelligenz an: "Wir müssen sicherstellen, dass die Entwicklung unter Kontrolle bleibt und dem Wohl der Menschen dient", sagte er.
Trump spricht lieber von "Superintelligenz" und betonte, man solle nicht an Grenzen, sondern Chancen denken, "um Frieden und Wohlstand über Jahrzehnte hinaus zu fördern".
Diese Weißkopfadlerstatue durfte Xi mit nach Hause nehmen.
Doch wo sind greifbare Ergebnisse dieses Treffens - abgesehen von der anfangs verkündeten Verlängerung einer Art "Waffenruhe" in Zoll- und Handelsfragen um zwei Monate, der Zusage, hohe Strafzölle und Exportbeschränkungen bis 10. Januar auszusetzen? Wo ist Konkretes bei all den Konfliktthemen von KI bis zum Status Taiwans, von Chinas Einfluss in Iran bis zur Unterstützung Russlands im Ukraine-Krieg?
US-Außenminister Marco Rubio betonte, die Gesprächskanäle zum Hauptkonkurrenten China offenzuhalten, sei ein wichtiger Wert an sich: "Dies ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einem ziemlich schlagkräftigen Militär, das die wahrscheinlich rasanteste Aufrüstung der Geschichte durchläuft."
An Konfliktthemen herrscht zwischen Chinas Präsident Xi und US-Präsident Trump auf der großen Bühne kein Mangel.
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Es gibt auch deutliche Kritik in den USA an diesem Staatsbesuch, auch aus Trumps eigener Partei: "Ich hätte dem Präsidenten empfohlen, Xi Jinping nicht einen so pompösen Empfang zu bereiten", so der republikanische Senator Roger Wicker.