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Tidal - Spotify-Alternative stellt in neuen KI-Regeln klar: Für generierte Musik gibt es keinen Cent
Tidal veröffentlicht seine erste eigene Richtlinie zum Umgang mit KI-generierter Musik auf der Plattform. (© Cagkan via Adobe Stock)
Der Streamingdienst Tidal hat eine neue Richtlinie für den Umgang mit KI-generierter Musik vorgestellt. Tidal definiert KI-generierte Musik dabei als Musik, die vollständig oder größtenteils durch generative KI erzeugt wurde. Insbesondere mithilfe von Textprompts generierte Musik steht dabei im Fokus.
Die Kernaussage der Richtlinie: Wer auf Tidal Musik veröffentlicht, die laut dieser Definition vollständig KI-generiert ist, erhält dafür ab sofort keine Tantiemen. Tidal begründet das mit der eigenen »Priorität, Erlöse direkt an Menschen zu lenken, die Musik tatsächlich selbst produzieren, schreiben und performen«.
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Grundsätzlich bleibt KI-generierte Musik auf Tidal zulässig. Das Unternehmen begründet das mit der Freiheit von Künstlern, mit KI-Werkzeugen zu arbeiten, sowie dem Recht von Hörern, selbst zu entscheiden, welche Inhalte sie konsumieren.
Zugleich kündigt Tidal an, KI-generierte Inhalte künftig nach einem höheren Maßstab an inhaltlicher Integrität zu bewerten. Ab Mitte Juli führt Tidal hierfür eine Kennzeichnungspflicht ein:
Härter geht Tidal gegen Missbrauch vor. Ab Mitte Juli wird KI-generierte Musik, die mit betrügerischer Aktivität in Verbindung steht, blockiert oder von der Plattform entfernt. Als Betrug zählt laut Tidal unter anderem »Musik, die Hörer täuschen, mit echten Künstlern und ihrem Publikum interferieren oder durch massenhafte Uploads beziehungsweise ungewöhnliches Streaming-Verhalten auffallen soll«.
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Tidal behält sich dabei ausdrücklich vor, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, ob KI-Musik primär zu betrügerischen Zwecken verbreitet wird.
Auch der Upload-Bereich der Plattform – über den unabhängige Künstler eigene Inhalte zu eigenen Konditionen veröffentlichen können – unterliegt denselben Regeln wie der reguläre Tidal-Katalog.