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Fahrradmarkt: Herstellerverband meldet wieder Zuwachs
von Carsten Knobloch
26. Sep. 2026 |
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Nach wohl ziemlich schwierigen Jahren mit vollen Lagern und Kaufzurückhaltung zieht der deutsche Fahrradmarkt wieder an. Wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) anhand der Zahlen für das erste Halbjahr 2026 mitteilt, legte die inländische Produktion klassischer Fahrräder in den ersten sechs Monaten um 6 Prozent zu. Bei den wirtschaftlich besonders wichtigen E-Bikes gab es ein Plus von 4 Prozent.
Auch beim Verkauf geht es aufwärts: Der Absatz von Fahrrädern stieg um knapp 10 Prozent, bei E-Bikes verzeichnet die Branche ein Plus von 2 Prozent. Laut Verband sind die alten Lagerüberhänge inzwischen größtenteils abgebaut, wenngleich Händler weiterhin vorsichtig nachbestellen. Für zusätzliche Einnahmen sorgen wohl auch die gut ausgelasteten Werkstätten sowie eine hohe Nachfrage nach Zubehör und Ersatzteilen.
Nach dem massiven Boom während der Pandemie war 2025 der Branchenumsatz noch um 7,7 Prozent auf rund 5,85 Milliarden Euro abgerutscht. Laut Verbandsführung sei die Talsohle nun aber durchschritten und die Nutzung steige langfristig stabil. In Deutschland stehen rechnerisch mittlerweile über 90 Millionen Räder.
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