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PexarBolt: Thunderbolt-5-Dock mit 5-Zoll-Display und 22 Anschlüssen
von Carsten Knobloch
26. Sep. 2026 |
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Pexar, als Partnermarke von Lexar unterwegs, schickt mit dem PexarBolt Ultra TBT5 Dock eine neue Dockingstation ins Rennen. Das Zubehör wird derzeit über Kickstarter finanziert und will vor allem Nutzer ansprechen, die viele Geräte und Monitore an einem zentralen Punkt bündeln möchten. Auffälligstes Merkmal neben den reinen Anschlüssen ist ein integriertes Touch-Display an der Front.
Technisch setzt das Dock auf Thunderbolt 5. Das bedeutet bis zu 80 Gbit/s bidirektionale Bandbreite und im Bedarfsfall bis zu 120 Gbit/s für Monitore. Laut Hersteller lassen sich an kompatiblen Rechnern bis zu zwei 8K-Displays mit 60 Hz oder drei 4K-Bildschirme mit 144 Hz betreiben. Insgesamt stehen 22 Anschlüsse zur Verfügung, darunter zwei Thunderbolt-5-Downstream-Ports, fünf USB-C- und vier USB-A-Buchsen sowie DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1. Der Host-Port versorgt angeschlossene Laptops mit bis zu 140 Watt Ladeleistung, während zwei frontseitige USB-C-Ports zusammen bis zu 45 Watt für Mobilgeräte bereitstellen.
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Auch für die Medienverarbeitung ist gesorgt. Im Gehäuse sitzen Kartenleser für CFexpress Typ B, SD 4.0 und microSD 4.0. Dazu kommt ein interner M.2-NVMe-Slot, über den sich eine eigene SSD direkt im Dock unterbringen lässt. Für Netzwerkanbindungen, etwa an ein schnelles NAS, ist ein 10-Gigabit-Ethernet-Port an Bord. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Audio rundet die Schnittstellen ab. Ziemlich fett also alles.
Das verbaute Display misst 5 Zoll (ca. 12,7 cm) und dient als Kontrollzentrum. Zusammen mit einem Drehregler aus Metall lassen sich Leistungsdaten, Temperatur, Übertragungsraten und Port-Belegungen in Echtzeit ablesen. Pexar bindet darüber hinaus Statusanzeigen für Entwickler-Werkzeuge wie Claude Code und Codex ein, inklusive Anzeige von Sitzungsfortschritt und Token-Verbrauch. Im Inneren sorgt ein 5,8 mm flacher Lüfter mit bis zu 67 l/min Luftstrom für die Kühlung der Komponenten.
Auf Kickstarter hat das Projekt sein Finanzierungsziel längst erreicht. Der Einstiegspreis im Super Early Bird liegt bei 479 US-Dollar, regulär soll das Dock später 649 US-Dollar kosten. Als Liefertermin nennt der Hersteller Dezember 2026. Wie gewohnt der Hinweis: Bei Crowdfunding-Kampagnen finanziert man ein Projekt vor und kauft nicht im klassischen Handel ein, Verzögerungen sind also nie ganz ausgeschlossen.
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