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Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 im Test: Kompakter Allradmäher mit besserem Kantenschnitt
von Oliver Posselt
26. Sep. 2026 |
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Mammotion hat inzwischen einige Mähroboter durch meinen Garten geschickt. Den LUBA mini AWD hatte ich ebenso hier wie den Mini mit LiDAR, zuletzt kam der große LUBA 3 AWD dazu. Die Geräte konnten vor allem mit ihrer Navigation, dem Allradantrieb und der App punkten. An den Rändern blieb trotzdem Arbeit übrig. Mit dem LUBA mini 2 AWD 1500 war nun der nächste Kandidat dran. Der bringt einen 360-Grad-LiDAR und eine zusätzliche seitliche Mähscheibe mit. Vor allem Letztere hat mich interessiert, denn etwas weniger Nacharbeit am Rand wäre durchaus willkommen.
Bevor wir auf die Details schauen, muss man die Namen etwas auseinanderziehen. Der LUBA mini 2 AWD 1500 ist nicht einfach der 1000er mit mehr freigeschalteter Rasenfläche. Beim 1000er kommen drei Kameras und NetRTK zum Einsatz. Der 1500er nutzt dagegen einen 360-Grad-LiDAR und zwei Kameras. Auch der ältere LUBA mini AWD LiDAR mit seinem auffälligen Sensorturm ist ein anderes Gerät. Übersichtliche Modellbezeichnungen gehen anders.
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Optisch bleibt Mammotion beim kleinen Rennwagen. Weißes Gehäuse, vier weit außen sitzende Räder und oben der geschützte LiDAR-Sensor. Mir gefällt die Form weiterhin. Die Verarbeitung ist ordentlich, auch wenn wie üblich viel Kunststoff verbaut wird. Mit rund 58 × 46 × 29 Zentimetern und 17,2 Kilogramm sollte man „mini“ allerdings nicht mit leicht verwechseln. Wer den Roboter regelmäßig zwischen getrennten Grundstücken tragen möchte, sollte das Gewicht im Kopf behalten. Bei einer vorhandenen Mähergarage lohnt außerdem der Griff zum Zollstock. Schon beim alten LiDAR-Mini war die Bauhöhe ein Thema.
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Der Aufbau ist aber schnell erledigt. Ladestation platzieren, Strom anschließen, Roboter laden und in der Mammotion-App einrichten. Eine separate RTK-Antenne müsst ihr weder aufstellen noch mit freier Sicht zum Himmel ausrichten. Auch der Begrenzungsdraht entfällt. Gerade das Wegfallen der Antenne macht die Sache angenehm unkompliziert. Die Station braucht trotzdem eine vernünftige Zufahrt. Nur weil kein Satellitenempfang für die Navigation nötig ist, passt die Basis nicht automatisch in jede noch so enge Ecke.
Für die Karte gibt es automatische und manuelle Kartierung. Bei klar erkennbaren Rasengrenzen kann die Automatik Arbeit abnehmen. Die erkannte das Testgrundstück auch nicht vollständig. Ich bevorzuge bei verwinkelten Flächen weiterhin die manuelle Runde, wie schon bei den bisherigen Mammotion-Geräten. Ihr steuert den Roboter dabei über die App wie ein ferngesteuertes Auto. Die Steuerung lässt sich dabei gut dosieren. Gerade an Beeten und Wegen ist es sinnvoll, diese erste Runde bewusst zu fahren. Die zusätzliche Randmähscheibe soll schließlich Gras erwischen und nicht ständig an Steinen entlangschleifen.
Praktisch ist, dass sich einzelne Abschnitte der Karte nachträglich korrigieren lassen. Ihr müsst also nicht alles neu anlegen, nur weil eine Ecke nicht passt. Bis zu 20 Zonen samt Verbindungswegen sind möglich. Das reicht auch für Grundstücke, auf denen Vorgarten, Seitenstreifen und die eigentliche Rasenfläche getrennt gepflegt werden sollen.
Der LiDAR-Sensor vermisst die Umgebung rund um den Roboter. Bäume, Mauern und andere feste Strukturen liefern ihm Orientierungspunkte. Das ist vor allem dort interessant, wo satellitenbasierte Systeme Probleme bekommen wie beispielsweise unter Baumkronen, nah am Haus oder in schmalen Durchfahrten. Die Kameras ergänzen das Ganze bei der Hinde