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Community-Kaufberatung: Welcher Retro-Gaming-Handheld für welchen Spieler?
ComputerBase-Leser DJMadMax hat sich die Frage gestellt, welcher Retro-Handheld für ihn der beste ist. Klingt nach einer einfachen Frage, jedoch ist die Flut an günstigen Geräten so groß, dass aus der Antwort der Leserartikel „Welches Gerät in welchem Preissegment für Retro-Fans? Das Handheld-Rabbithole“ wurde.
Denn wer sieht noch durch zwischen billigsten und überteuerten Geräten? So entschied sich DJMadMax einige Angebote anzuschauen, auszuwerten und einzusortieren. Denn nicht jeder Handheld ist für alles geeignet und einige sind zu Preisen erhältlich, die schnell den eigenen Preisrahmen sprengen können. Der Test des neuen MSI Claw 8 EX AI+ für 1.649 Euro hat vor allem eines gezeigt: Nach oben sind preislich fast keine Grenzen gesetzt.
Die Community-Kaufberatung soll sich dabei speziell an ComputerBase-User richten, die unterwegs Retro-Spiele erleben möchten. Und zwar mit mehr Ergonomie als sie zum Beispiel Smartphones bieten. Wenn der geneigte Leser jedoch etwas mehr fordert wie ein installiertes Windows und volle x86-Kompatibilität, ist er hier genauso herzlich willkommen.
Aufgrund des geschlossenen Systems sind zum Beispiel die Switch 1 und 2 von Nintendo eher nicht die Zielgruppe dieses Leserartikels. Alles, was jedoch stärkere Eingriffe in das Betriebssystem zulässt, wird hier behandelt. Dazu ist es von Bedeutung, dass diese Handhelds mehrere Ökosysteme zulassen und somit nicht auf DOS- oder Windows-Spiele begrenzt sind.
DJMadMax beginnt mit einfachen Controllern, die einfach das Smartphone als Technikgerüst nutzen. Ab 30 Euro beginnen dann langsam eigenständige Handhelds. Hier ist aber Vorsicht geboten, da einige Angebote mit 40.000 und mehr Spielen werben, deren Nutzung aber Urheberrechtsverstöße bedingen.
In Preisregionen bis zu 450 Euro tummeln sich dann langsam auch x86-Prozessoren, wie ein Athlon Silver 3050e mit zwei Kernen und Simultaneous Multithreading (SMT). Nachteil ist hier eindeutig die alte Zen-Architektur mit einer langsamen Vega-3-iGPU. Vorteil ist, dass der Athlon mit einer TDP von 6 W relativ sparsam eingeordnet ist und für alte Spiele ausreichende Leistung mitbringt. Der Anbernic Win600 nutzt diese CPU in Verbindung mit 8 oder 16 GB RAM und einer SSD zwischen 128 GB und 1 TB Größe. Wer es etwas günstiger möchte, kann auch zu einem Retroid Pocket greifen, der dann aber auf die Arm-Architektur setzt. Die letzte Kategorie umfasst dann langsam High-End-Geräte, die auch neuere Spiele erlauben.
Diese Frage muss sich der Leser letzten Endes selbst beantworten. Der Artikel kann und möchte dazu nur Tipps und Anregungen geben. Die Preisspanne ist groß, genauso schaut es bei der Leistung aus. Zu beachten ist auch, dass einige Handhelds nicht oder nur schwer in europäischen Shops erhältlich sind. Diese müssen dann im Ausland erworben werden, was zusätzliche Kosten verursacht, etwa Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. Teilweise wird der Käufer vorab aber über das Versandunternehmen informiert und muss diese Kosten vor Auslieferung bezahlen.
DJMadMax hat eine Linksammlung, inklusive Google-Tabelle mit technischen Daten vieler Handhelds, sowie Tipps und Tricks rund um Custom-Firmware und Tuning am Ende des Artikels zusammengestellt.
Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zum Leserartikel sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie im entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungsberichten werden gerne entgegengenommen.