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Teure Smartphones im Trend: Apple und Samsung geben weiterhin den Ton an
von Benjamin Mamerow
26. Sep. 2026 |
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Wer sich in den vergangenen Monaten ein neues Smartphone zulegen wollte, hat es vermutlich selbst bemerkt: Günstig ist da nicht mehr viel. Die aktuellen Marktzahlen von Counterpoint Research aus der ersten Jahreshälfte 2026 bestätigen diesen Eindruck eindrücklich. Geräte, die mehr als 600 US-Dollar kosten, machen inzwischen 29 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes aus. Zum Vergleich: 2022 lag dieser Wert noch bei 20 Prozent. Apple und Samsung teilen sich dabei mit einem Anteil von 84 Prozent den Löwenanteil dieses Premium-Kuchens.
Hinter dieser Entwicklung steckt vor allem eines: Die Produktionskosten sind gestiegen, besonders beim Speicher, und das schlägt sich mittlerweile auch bei Einsteiger- und Mittelklassegeräten nieder. Der Preisunterschied zu den Flaggschiffen schmilzt dadurch immer weiter zusammen. Viele Käufer ziehen daraus einen naheliegenden Schluss: Wenn der Aufpreis ohnehin nicht mehr so groß ist, greift man lieber gleich zum Topmodell, das dann auch länger im Alltag begleiten soll.
Samsung macht mit dem Galaxy S26 Ultra derzeit ordentlich Kasse. Das Gerät ist für sich allein für über die Hälfte aller S26-Verkäufe verantwortlich. Ein Verkaufsschlager ist dabei das neue Privacy Display, das direkt ins Panel integriert wurde und für viele Käufer offenbar ein echtes Argument darstellt.
Bei Apple läuft es zwar auch nicht schlecht - die iPhone-17-Serie, vorwiegend das Basismodell, verkauft sich wohl prächtig und bringt dem Konzern ein Wachstum von 9 Prozent. Trotzdem bröckelt der Marktanteil im Premium-Segment: Von 74 Prozent im Jahr 2022 ist Apple inzwischen auf 65 Prozent gerutscht. Der Grund dafür sitzt primär in China. Hersteller wie Oppo und Vivo bauen inzwischen Geräte, die in der Oberklasse ernsthaft mitspielen können. Oppo legte dank der Find-X9-Serie um satte 69 Prozent zu, Vivo kommt mit der X300-Reihe auf ein Plus von 20 Prozent.
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