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E-Auto Hyundai Ioniq 3 im Fahrbericht: Außen klein, innen groß
Der kompakte Hyundai Ioniq 3 überzeugt mit Komfort, Effizienz, guter Bedienung und erstaunlich viel Langstreckenpotenzial für ein Auto dieser Größe.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Sind sie die kommenden Bestseller? Einige Hersteller machen sich derzeit offenkundig Hoffnungen darauf, dass das Segment der kleinen E-SUV-Modelle boomen wird. Renault 4 (Test), Mini Aceman, Skoda Epiq und, wenn man es etwas großzügig auslegt, auch der Kia EV2 sind keine 4,2 m lang und konzeptionell nur auf den batterieelektrischen Antrieb ausgelegt. In diesem Segment will auch der Hyundai Ioniq 3 mitmischen, der uns für eine erste kurze Proberunde zur Verfügung stand.
Mit seinen Abmessungen reiht er sich dort ein, wo die genannten Konkurrenten auch positioniert sind. Er ist 4,16 m lang. Daran gemessen ist sein Radstand riesig. 2,68 m sind es und damit nur 9 cm weniger als beispielsweise im Skoda Elroq, der insgesamt über 30 cm länger ist. Das Platzangebot ist vorn ausgezeichnet, hinten wird es etwas knapper. Eine Familie mit zwei Kindern wird vermutlich dennoch zurechtkommen. Der Kofferraum fasst 441 Liter, wobei Hyundai die 119 Liter unter dem Ladeboden mitrechnet. Zum Vergleich: Ein Skoda Epiq bietet 475 Liter, ein Opel Mokka Electric (Test) nur 310.
Innen wie außen geht der Ioniq 3 in der Gestaltung eigene Wege. Die Dachlinie sinkt zum Heck hin ab, was dem Auto durchaus eine gewisse Eigenständigkeit gibt. Im Innenraum sind nicht mehr zwei identisch hohe Displays angeordnet, wie das bisher in praktisch allen aktuellen E-Modellen von Hyundai der Fall war. Stattdessen gibt es ein schmales Kombiinstrument, das weit vorn und oben auf dem Armaturenbrett angeordnet ist. Es lässt sich hervorragend ablesen. In der Mitte, man muss es so sagen, thront ein riesig erscheinender Bildschirm, der je nach Ausstattung 12,9 oder 14,6 Zoll misst.
Als Basis für das Betriebssystem dient Android Automotive. Hyundai baut darauf sein neues Pleos-Connect-System auf. Das System reagiert flott auf Eingaben und die Menüstruktur scheint halbwegs plausibel zu sein. Näheres dazu muss ein Test zeigen. Was sich schon sagen lässt: Hyundais Entscheidung, nicht die komplette Bedienung aller Funktionen auf den Bildschirm zu verlegen, tut der Funktionalität gut. Für Teile der Klimabedienung gibt es Tasten.
Die Assistenzsysteme arbeiten im Standardmodus erstaunlich unaufgeregt. Der Spurhalteassistent nervt nicht, die Geschwindigkeitswarnung lässt sich ohne Umwege ausknipsen, der adaptive Tempomat führt sauber und die Kamerasysteme sind für ein Auto dieser Klasse ungewöhnlich umfangreich. Praktisch ist der Totwinkelmonitor, der beim Blinken ein Kamerabild einblendet – zumindest so lange, wie die Lichtverhältnisse ein brauchbares Bild zulassen. Dazu kommen optional 360-Grad-Rundumsicht, Remote-Parken und weitere Funktionen.
Unterwegs fällt auf, dass Hyundai nicht an Dämmmaterial gespart hat. Reifenabroll- und Antriebsgeräusche bleiben im Hintergrund. Windgeräusche werden erst oberhalb von 130 km/h etwas störend, ohne allerdings wirklich nervend zu werden. Hyundai verkneift sich bei der Gesamtabstimmung, vordergründige Dynamik zu mimen. Der Ioniq 3 federt, statt zu poltern und rollt, statt zu stolpern.
Komfort steht im Fokus, und dazu passt auch die Lenkung. Sie ist leichtgängig und ausreichend präzise, viel Rückmeldung liefert sie aber nicht. Dafür lassen sich die Bremsen gut dosieren. Über Lenkradwippen lässt sich die Energierückgewinnung in mehreren Stufen bis hin zum echten One-Pedal-Driving einstellen. Zudem nutzt das System Navi-Daten, um die Verzögerung vor Kurven vorausschauend anzupassen. Während der kurzen Proberunde war die Straße trocken. Die Vorderräder hatten keine Probleme, die Leistung auf die Straße zu bringen.
Zunächst sind im Ioniq 3 zwei Antriebskonfigurationen geplant. Das Basismodell leistet 108 kW und bietet in der Traktionsbatterie 42 kWh. Im