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Googlebook OS: Was der Wechsel für bestehende Chromebooks bedeutet
von Carsten Knobloch
28. Sep. 2026 |
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Google hat vor kurzem seine neuen Googlebooks und das dazugehörige Googlebook OS angekündigt. Das neue System setzt auf dem Android-Unterbau auf, soll das Beste aus ChromeOS und Android zusammenführen und bringt neben Gemini-KI auch native Android-Apps sowie eine tiefere Verzahnung mit Mobilgeräten mit. Vor allem bei IT-Administratoren an Schulen und in Unternehmen warfen die Pläne verständlicherweise Fragen auf. Aber was heißt das eigentlich für Chromebooks?
Aktuelle Geräte werden nicht plötzlich aufs Abstellgleis geschoben. Chromebooks mit ChromeOS werden im Rahmen der Auto-Update-Garantie weiterhin bis Mitte 2034 mit regelmäßigen Updates und Sicherheitspatches versorgt. Bestehende Lizenzen für das ChromeOS Enterprise Upgrade sowie das ChromeOS Education Upgrade bleiben für den gesamten Lebenszyklus der vorhandenen Hardware voll gültig. Auch der Kauf regulärer Chromebooks für den Bildungs- und Unternehmenssektor bleibt weiterhin möglich.
Der Marktstart der Googlebooks im Jahr 2026 richtet sich zunächst ausschließlich an Privatkunden. Eine zentrale Flottenverwaltung oder Domain-Registrierung existiert zum Start noch nicht. Verwaltete Google-Workspace-Konten lassen sich auf den Geräten aber nutzen, sofern Admins das erlauben, und auch das cloudbasierte Chrome-Browser-Management lässt sich bereits einbinden.
Für Firmen und Bildungseinrichtungen greift ein mehrjähriger Fahrplan: Umfassende Verwaltungsfunktionen rollt Google erst ab der zweiten Jahreshälfte 2027 aus. Dann sollen auch die gewohnten Werkzeuge in der Google Admin Console für Geräte, Nutzer und Browser sowie Zero-Touch-Enrollment und EMM-Schnittstellen für Drittanbieter bereitstehen.
Viele neuere Chromebook-Modelle sollen sich laut Google später auf Googlebook OS aktualisieren lassen. Genaue Details zu den Modellen und dem Migrationspfad will man zu gegebener Zeit nachreichen. Wer später umsteigt oder neue Googlebooks anschafft, muss allerdings beachten, dass die Geräteverwaltung unter Googlebook OS auf ein neues Lizenzmodell umgestellt wird.
Grundlegende Sicherheitsfunktionen wie Sandboxing und Verified Boot bleiben auch mit dem neuen Unterbau erhalten. Zudem betont Google, dass Web-Apps und die entsprechenden Entwickler-APIs neben Android-Apps weiterhin wie gewohnt unterstützt werden.
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