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Donnerstag: Cybercab-Tests ohne Bedienelemente, Microsofts erneuter Stellenabbau
Tesla ohne Lenkrad & Pedale in Großstadt + Microsofts reduzierter Personalabbau + Marsrover-Pläne für Mondmission + Hyundai Ioniq 3 im Fahrbericht + #heiseshow
Im texanischen Austin startet Tesla Testfahrten seines Cybercab ohne Lenkrad und Pedale. Bisherige Prototypen waren noch mit diesen Instrumenten ausgestattet. Doch eine wichtige Hürde für Teslas Robotaxi-Dienst könnte in den USA demnächst wegfallen, nämlich das bislang vorgeschriebene Bremspedal. In diesem Land hatte Microsoft kürzlich erst Mitarbeitern Abfindungsangebote gemacht und damit das Personal reduziert. Trotzdem sollen die nächsten Stellenstreichungen beim Softwarekonzern erneut tausende Menschen betreffen. Mit 2,5 Prozent der Angestellten sind es aber weniger als im Vorjahr. Derweil treibt die NASA ihre Mondpläne weiter voran. Neben mehreren neuen Missionen könnte auch ein Marsrover zum Mond fliegen. Denn das bisher für Testzwecke auf der Erde genutzte Schwestermodell der auf dem Mars tätigen Rover wird nicht mehr benötigt. Nun könnte es auf eine eigene Mission geschickt werden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Der Elektroautobauer Tesla hat in der texanischen Großstadt Austin mit der Erprobung einer Serienversion seines Cybercab begonnen. Das zweisitzige elektrische Fahrzeug soll ohne Lenkrad und Pedale auskommen und mit dem Tesla-Autopiloten vollständig autonom fahren. Die Testfahrten finden derweil noch mit einem Fahrer auf dem Beifahrersitz statt. Ob das Unternehmen endlich ein Robotaxi-Netzwerk im großen Stil startet, dürfte sich bald entscheiden. In der vergangenen Woche stellte die US-Verkehrssicherheitsbehörde einen Vorschlag vor, der für ausschließlich autonom fahrende Fahrzeuge kein Bremspedal mehr vorschreiben würde. Das könnte im Laufe des Jahres verabschiedet werden. Damit entfiele eine wichtige Hürde für Teslas Robotaxi-Dienst: Tests des Tesla Cybercab ohne Lenkrad und Pedale in Austin.
Microsoft bereitet die mittlerweile gewohnte Entlassungswelle zur Mitte eines Jahres vor, um die Kosten einzudämmen. Jetzt wird berichtet, dass diese Runde erneut tausende Mitarbeiter betrifft. Neben der Xbox-Abteilung werden auch die Bereiche Vertrieb und Beratung genannt. Allerdings dürfte dieser Personalabbau weniger Menschen erfassen als zuvor. Diesmal wird demnach weniger als 2,5 Prozent der Belegschaft von 220.000 Beschäftigten gekündigt. Das läuft auf höchstens 5500 Kollegen hinaus, was weniger ist als Mitte des Vorjahres. Allerdings haben etliche US-Mitarbeiter Microsoft schon vor zwei Monaten nach Abfindungsangeboten verlassen. Trotzdem befand sich die Aktie auf Sinkflug, sodass Microsoft zu weiteren Sparmaßnahmen greift: Microsofts nächste Kündigungswelle hat offenbar geringeres Ausmaß.
Die NASA erwägt nach eigenen Angaben, einen Marsrover auf den Mond zu schicken. „Promise“ ist eigentlich ein Double für zwei Marsrover und wird zum Testen auf der Erde eingesetzt. Es gebe Überlegungen, diesen auf den Mond zu schicken, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Das seien aber erst einmal nur Erwägungen. Konkret sei das jedoch noch nicht. Promise, der etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, ist weitgehend baugleich mit den Marsrovern Curiosity und Perseverance und wurde vor allem als Testplattform genutzt, um beispielsweise neue Kommandos oder Software-Updates auszuprobieren, bevor diese auf den Marsrovern installiert wurden. Inzwischen haben die Teams aber genug Erfahrung mit Rovern auf dem Mars, sodass Promise nicht mehr benötigt wird und eine eigene Mission bekommen könnte: NASA will Marsrover Promise auf den Mond schicken.
Einige Autohersteller machen sich derzeit offenkundig Hoffnungen darauf, dass das Segment der kleinen E-SUV-Modelle boomen wird. Renault 4, Mini Aceman, Skoda Epiq und auch der Kia EV2 sind keine 4,2 Meter lang und konzeptionell nur auf den batterieelektrischen Antrieb ausgelegt. In diesem Segment will auch der Hyundai Ioniq 3 mitmischen, der uns für eine erste kurze Proberunde zur Verfügung stand. Unterwegs fällt auf, dass