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Amazon: Neuer Fire TV Stick 4K läuft mit Vega OS statt Android
Amazon bringt einen neuen Fire TV Stick 4K mit Vega OS auf den Markt. Dazu gibt es eine neue Alexa-Fernbedienung, die sich blind bedienen lassen soll.
Amazon hat einen neuen Fire TV Stick 4K auf den Markt gebracht. Er kostet regulär 75 Euro (aktuell rabattiert 35 Euro) und läuft wie der im Frühjahr vorgestellte Fire TV Stick HD mit Amazons Linux-Betriebssystem Vega OS statt mit dem Android-basierten Fire OS. Zusammen mit dem Stick hat Amazon eine überarbeitete Alexa-Fernbedienung vorgestellt.
Laut Amazon ist der neue Fire TV Stick 4K schneller als Konkurrenzprodukte – das Unternehmen verrät aber nicht, ob er auch flotter ist als die bisherigen Fire-TV-Sticks. Im Inneren arbeitet ein Vierkernprozessor mit 1,7 GHz, dazu kommen 8 GByte Speicherplatz sowie Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3.
Der Stick gibt Videos mit bis zu 2160p und 60 Bildern pro Sekunde aus und unterstützt die HDR-Formate HDR10, HDR10+ und HLG sowie die Codecs AV1, VP9, H.265 und H.264. Alexa+ und die neue Fire-TV-Oberfläche sind vorinstalliert. Wie der Fire TV Stick HD ist auch das neue 4K-Modell schlanker als frühere Sticks. Über das mitgelieferte Kabel lässt er sich direkt am USB-Anschluss des Fernsehers mit Strom versorgen.
Dolby Vision fehlt in der Liste der unterstützten Formate. Amazon reserviert Dolby Vision und Dolby Atmos für den teureren Fire TV Stick 4K Max, der sich an Gamer und Heimkino-Fans richtet.
Amazon lässt unter Vega OS nur offiziell unterstützte Apps aus dem eigenen Appstore zu, das Sideloading von Android-Apps ist nicht vorgesehen. Seit dem Marktstart von Vega OS hat Amazon nach eigenen Angaben über 2000 „Titel“ hinzugefügt, darunter Spotify, Xbox, VLC und mehrere VPN-Dienste. Wer weiterhin Android-Apps aus anderen Quellen installieren will, muss zu einem Fire-OS-Gerät wie dem Fire TV Stick 4K Max oder dem Fire TV Cube greifen.
Die neue Fire-TV-Fernbedienung hat eine asymmetrische Form mit flacher Oberseite und gewölbter Unterseite. So soll man sofort merken, wie herum man sie in der Hand hält. Die Home-Taste hat eine Metalloberfläche. Die übrigen Tasten sind vertieft oder markant geformt, damit man sie allein durch Ertasten findet. So soll man die Fernbedienung auch intuitiv nutzen können, ohne hinzuschauen.
Neu ist zudem eine programmierbare Sterntaste, die es bislang nur auf Amazons teurerer Fernbedienung gab. Sie öffnet auf Wunsch eine Lieblings-App oder schaltet Einstellungen wie Untertitel oder die Bildschirmlupe um. Tasten für Ein/Aus, Lautstärke und Stummschaltung steuern wie gehabt auch kompatible Fernseher, Soundbars und Receiver. Die Fernbedienung funktioniert mit allen Amazon-Ember-Fernsehern und allen Fire-TV-Streaming-Geräten, die seit 2019 erschienen sind. Dem Fire TV Stick 4K liegt sie bei, einzeln kann sie für 16 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung soll Ende Oktober beginnen.
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