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Vorschau auf die SPIEL 26: Erwartet uns auf der Brettspiel-Messe wieder ein Jahr der Rekorde?
Zusätzliche Hallenfläche, neue Warhammer-Events und Top-Neuheiten: Die Messe nimmt die nächste Bestmarke ins Visier.
Für Freunde des analogen Spielens fallen Weihnachten, Ostern und Geburtstag traditionellerweise in den Oktober. In diesem Monat kommt die gesamte Brettspielbranche zusammen, um in der Ruhrmetropole Essen eine riesige Party zu feiern. Es ist wieder Zeit für die SPIEL-Messe, die ihre Pforten in diesem Jahr vom 22. bis 25. Oktober öffnet. Seit den Anfangstagen in den frühen 1980er-Jahren hat sich einiges verändert. Doch seit einigen Jahren ist die Messe deutlich auf Wachstumskurs. Besucher durften sich über zahlreiche neue Ideen freuen, und die Messe knackte einen Rekord nach dem anderen. Und auch in diesem Jahr könnte eine neue Bestmarke erreicht werden.
Über viele Jahre hinweg nutzte die SPIEL nicht die gesamte Kapazität der Messe Essen. Die sechs Hallen waren immer gut gefüllt. Jeder Aussteller hatte seinen Stand am gewohnten Platz, und langjährige Besucher brauchten die Lagepläne gar nicht großartig zu studieren, denn sie kannten das Gelände aus dem Effeff. Bereits 2023 kam dann der große Umbruch. Die Hallen wurden thematisch sortiert. Es entstanden Kategorien wie Kenner/Experte, Familie sowie Rollenspiele und Trading Card Games. In der Folge zogen etliche Verlage in andere Gebäude, was die gewohnte Struktur doch kräftig durcheinanderbrachte.
Seit 1983 organisiert der Merz Verlag (heute als Spiel Essen Teil der Freiburger Messe) die Internationalen Spieltage SPIEL in Essen. Sie gilt als die weltweit größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele.
Im letzten Jahr musste erneut etwas umgebaut werden. Anlass war die Hinzunahme der Halle 7. Mehr Platz, mehr Stände und eine höhere Besucherkapazität waren die Folge. Rekorde, Rekorde, Rekorde! 220.000 Besucher, 948 Aussteller aus 50 Ländern und mehr als 1.700 Neuheiten kamen auf einer Ausstellungsfläche von 77.500 m² zusammen. Puh, wie will man das noch toppen? Die Antwort: einfach die achte Halle auch noch hinzuzunehmen. Gesagt, getan. Erstmals wird die SPIEL alle Gebäude des Messegeländes belegen – ein Plus von weiteren 3.700 m². Durch die zusätzliche Ausstellungsfläche können in diesem Jahr auch mehr Besucher eingelassen werden. Eine gute Nachricht, denn im vergangenen Jahr waren die Tickets für alle vier Tage restlos ausverkauft.
Klingt erst mal alles super, doch es ergeben sich damit auch einige Probleme. Die Halle 8 wurde bislang als Wartesaal genutzt, in dem sich die Besucher vor dem Einlass aufhalten konnten. Nun wird sie zur Ausstellungsfläche. Eins steht fest: Die Situation wird deutlich kniffliger. Die Messeleitung hat einige Ideen, um die Lage zu entspannen. Ein zusätzlicher Wartebereich soll in der Halle 1A entstehen, die über das Congress Center Süd betreten werden kann. Für einen schnelleren Einlass gibt es zudem die Option, über den Eingang Nord in die heiligen Hallen zu gelangen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Besucherströme zügig auf das Messegelände zu leiten, wird sich Ende Oktober zeigen. Voll dürfte es auf jeden Fall wieder werden, denn vermutlich wird der Besucherrekord aus dem Vorjahr erneut gebrochen.
Wer mit dem Gedanken spielt, die Messe zu besuchen, sollte mit dem Ticketkauf wohl besser nicht bis auf den allerletzten Drücker warten. Allerdings müsst ihr diesmal wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Für ein reguläres Tagesticket müsst ihr inzwischen 25 € auf den Tisch legen, eine moderate Erhöhung um 1,50 € im Vergleich zu 2025. Ermäßigte Karten für Schüler, Studierende, Menschen mit Schwerbehinderung, Teilnehmende an einem sozialen Jahr und Cosplayer kosten 22 €. Kinder von vier bis zwölf Jahren zahlen 16 €, Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt.
Wenn ihr den Ticketshop der SPIEL besucht, dann werdet ihr über optionale Eventtickets stolpern. Bereits zum dritten Mal findet im Rahmen der Messe der Golden Demon in Zusammenarbeit mit Games Workshop statt. In 14 Haupt- und zwei Sonderkategorien werden detailreich bemal