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heise+ | Mehr als 800 W vom Balkonkraftwerk: Legal, illegal und mit Rechtsgutachten
Mit 800 Watt vom Steckersolargerät kann man gut Grundlast und Unterhaltung decken, aber alles, was heizt, braucht mehr. So nutzen Sie über 2000 W Solarstrom.
Hoymiles HiBattery 4020 X mit Einspeisestecker und „Offgrid“-Entnahmedose. Dort können 2500 W statt 800 gezapft werden.
Der solare Massenmarkt liegt bei Balkonkraftwerken. Die kleinen Geräte bieten durch Modularisierung, Skaleneffekte und vor allem günstige Montage ohne Elektriker konkurrenzlos günstige Preise. Kehrseite: Ihr Leistungsdeckungsgrad endet bei den legalen 800 Watt (W) – und zwar über alle am jeweiligen Haushaltszähler betriebenen Einspeiser, nicht pro Gerät, wie manchmal irrtümlich angenommen.
Mit 800 Watt kann man die Grundlast des Hauses samt kleiner Verbraucher abdecken. Alles, was heizt, braucht aber bereits typischerweise 2000 W. Das betrifft zum Beispiel die Heizstäbe in Spül- oder Waschmaschinen. Deshalb haben sich Hersteller Gedanken gemacht, wie man solche Lasten (legal) abdecken könnte. Die meisten Geräte arbeiten hier mit zusätzlichen Steckdosen am Gerät, die dann zum Beispiel bis 2300 Watt liefern. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, für sicheren Betrieb zu sorgen.
Der Artikel beleuchtet zuerst die häufigsten Missverständnisse über die Regeln bei Leistungen von Steckersolargeräten und Steckerspeichern. Dann diskutieren wir kurz illegale Lösungen, die häufig in deutschen Haushalten betrieben werden. Wir stellen die typische legale Lösung von Herstellern vor: Steckdosen mit mehr Leistung direkt am Gerät. Und wir reißen dann noch eine Variante der Firma Maxxisun an, die bis 6900 W hausseitig mit algorithmischem Leitungsschutz verspricht. Das passiert so tief im Regeldschungel, dass der Hersteller ein Rechtsgutachten mitliefert.
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