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Windows 11: Neuer Insider-Build bringt Verbesserungen für Cloud Rebuild
von Carsten Knobloch
2. Okt. 2026 |
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Microsoft hat einen neuen Test-Build für Windows 11 im Gepäck. Die Insider Experimental (26H1) Preview Build 28120.3151 Und nicht nur die) bringt ein paar Detailverbesserungen mit, bei denen vor allem die Funktion Cloud Rebuild im Fokus steht. Das ist durchaus eine nette Sache für Anwender, aber auch für die IT-Admins unter euch. Cloud Rebuild? Das ist die Wiederherstellungsoption, die ein System über die Cloud komplett frisch neu aufsetzt, um es in einen funktionierenden Ausgangszustand zu versetzen.
Bei Cloud Rebuild zieht Microsoft nun zwei nützliche Erweiterungen nach. Zum einen kann die Cloud-Wiederherstellung künftig im Zuge des Prozesses die verbauten Laufwerke direkt bereinigen. Wer das System über die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) anstößt, hat die Wahl zwischen dem reinen Entfernen der Dateien (wenn der Rechner im eigenen Besitz bleibt) und der Option zum Entfernen samt kompletter Bereinigung. Letzteres setzt auf hardwareseitige Löschfunktionen der Speichermedien, um Daten vor der Neuinstallation unwiderruflich runterzuputzen.
Zum anderen gibt es Neuigkeiten für IT-Administratoren. Diese können einen Cloud-Neuaufbau ab sofort remote über den Recovery CSP (Configuration Service Provider) konfigurieren und anstoßen. Dabei lässt sich wählen, ob das aktuell installierte System oder ein spezifischer Ziel-Build aufgespielt werden soll.
Abseits von Cloud Rebuild gibt es noch kleinere Baustellen, an denen Microsoft gearbeitet hat, die lass ich auch mal hier.
* Bildschirmlupe: Die Lupe bietet mehr Kontrolle beim Zoom. Ein genauer Prozentsatz lässt sich nun direkt in der Symbolleiste eintippen. Zudem gibt es in den Einstellungen feste Voreinstellungen zwischen 5 % und 400 %.
* Datei-Explorer: Ordneransichten wie Sortierung und Symbolgrößen bleiben über verschiedene Pfade hinweg konsistenter. Die Adressleiste kommt besser mit Pfaden zurecht, die doppelte Backslashes oder Anführungszeichen enthalten, und das Vorschlagsmenü schließt nach der Auswahl zuverlässiger. Dazu wurden Fehler beim Umbenennen von Dateien behoben.
Wie gewohnt werden die Änderungen für Insider schrittweise verteilt, es haben also nicht zwingend alle Tester sofort Zugriff auf alle Neuerungen.
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