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Michael J. Fox: Schauspieler erhält hohe Auszeichnung in Kanada
Schauspieler Michael J. Fox bekommt von Generalgouverneurin Louise Arbour eine zivile Auszeichnung
Filmstar Michael J. Fox ist für seinen Einsatz gegen die Parkinson-Krankheit mit einer hohen zivilen Auszeichnung in Kanada geehrt worden. Der 65-Jährige wurde in Ottawa in die oberste Kategorie des Ordens von Kanada aufgenommen. Er fühle Stolz und Demut, sagte der im kanadischen Edmonton geborene Fox.
Er wurde durch die Filmreihe »Zurück in die Zukunft« einst weltbekannt und verkörperte dabei den jugendlichen Helden Marty McFly. 1991 erhielt er mit 29 Jahren eine Parkinson-Diagnose, die er sieben Jahre später öffentlich machte.
Die Parkinson-Krankheit ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen eine chronisch fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung, die unter anderem zu steifen Muskeln, verlangsamten Bewegungen und unkontrollierbarem Zittern führt. Fox setzt sich mit seiner Stiftung für den Kampf gegen Parkinson und eine größere Aufmerksamkeit für Erkrankte ein.
Kanadas Generalgouverneurin Louise Arbour sagte in ihrer Laudatio für alle Geehrten, sie hätten ihr Talent nur für ihre eigenen Zwecke nutzen können. Stattdessen hätten sie sich dazu entschieden, mit ihren Fähigkeiten anderen zu helfen.
Es brauche auch den Willen, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Dafür sei Fox »ein leuchtendes Beispiel«, betonte Arbour. »Und letztlich war zurück in die Zukunft schon immer eine bessere Idee als vorwärts in die Vergangenheit.«
Zuletzt nutzte Fox die große Bühne der Emmys, bei denen er mit dem Bob Hope Humanitarian Award geehrt wurde , um über sein Leben mit Parkinson zu sprechen.
Als er seine Erkrankung öffentlich gemacht habe, sei das Gegenteil von dem passiert, was er befürchtet habe, erklärte Fox: »Die Unterstützung, die ich erfuhr, hat mich überwältigt.«
Er habe dann verstanden, dass er in Wahrheit nichts verloren habe und auch nichts verlieren könne. »Das verdanke ich eurer Unterstützung.« Sein Schluss: »Parkinson zu akzeptieren bedeutete nicht, mich ihm zu ergeben.«