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Zurück zur PS4-Ära? – Ex-PlayStation-Chef Yoshida hat die Steam Machine ausprobiert und ist nicht beeindruckt
PlayStation-Legende Shuhei Yoshida testet Valves Wohnzimmer-PC. Sein Fazit fällt gemischt aus: Tolle Ideen, aber die Performance erinnert ihn an alte Zeiten.
Shuhei Yoshida, der ehemalige Präsident der PlayStation Worldwide Studios und spätere Leiter des Indie-Bereichs bei PlayStation, hat seine Steam Machine erhalten – und äußert sich sehr direkt zu der neuen Konsole.
In einem Beitrag auf X schilderte Yoshida seine Eindrücke, nachdem er den neuen PC im Konsolen-Stil einige Stunden lang ausprobiert hatte.
Es ist also nicht durchweg negativ. Interessant ist, dass Yoshida durchaus Gefallen an bestimmten Aspekten der Steam Machine fand – etwa an der austauschbaren Frontblende und der benutzerfreundlichen Systemoberfläche –, auch wenn er die Leistung als unzureichend empfand. Diese Kritik an der Leistungsfähigkeit wurde auch von vielen anderen aufgegriffen, die zu Recht anmerkten, dass die Steam Machine schwächer ist als die Konsolen der aktuellen Generation.
Es hat den Anschein, als sei der Kernvorteil der Steam Machine – die Möglichkeit, PC-Spiele bequem vom Wohnzimmer aus auf einem großen Fernseher zu spielen – groß genug, damit Yoshida an ihr festhält. Der „Elefant im Raum“ ist dabei natürlich der Preis.
Zu Valves Verteidigung sei gesagt, dass der Preis der einzige Punkt ist, für den das Unternehmen nicht wirklich etwas kann. Valve hat erklärt, dass dies nicht der angestrebte Preis war, und aus finanzieller Sicht lässt sich derzeit kaum eine Konsole wirklich empfehlen. Dennoch ist die Steam Machine teuer, und dieser hohe Preis ist – wie man es auch dreht und wendet – ein erheblicher Kritikpunkt.
Auch der eigene Testbericht von Eurogamer zur Steam Machine zeigte sich von der Hardware durchaus angetan, merkte jedoch – wenig überraschend – an, dass sie wohl ein Nischenprodukt und definitiv zu teuer sei.
Shuhei Yoshida gehört zu den bekanntesten Gesichtern von Sony Interactive Entertainment. Als langjähriger Präsident der PlayStation Worldwide Studios begleitete er die Launches der PS4 und PSVR, bevor er die Leitung für die globale Förderung von unabhängigen Indie-Entwicklern übernahm.