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soundcore AeroClip 2 im Test: Anker punktet beim Sport und mit starker Telefonie
Als Open-Ear-Kopfhörer werden die Anker soundcore AeroClip 2 ums Ohr geclippt, so dass man die Umgebung weiterhin wahrnehmen kann. So halten sie auch beim Sport sicher am Ohr und mit Thus-KI-Chip punkten sie im Test bei der Telefonie. Der Gaming-Modus sorgt für eine niedrigere Latenz.
Mit den soundcore AeroClip 2 hat Anker neue kabellose Open-Ear-Kopfhörer im Angebot, die um das Ohr geclippt werden und eine vollständige Wahrnehmung der Umgebung beim Tragen erlauben, da sie das Ohr anders als In-Ear-Kopfhörer nicht verschließen. Huawei konnte diese Kategorie offener Kopfhörer mit den FreeClip (Test) zunächst für sich vereinnahmen, inzwischen sind zahlreiche andere Hersteller mit eigenen Modellen und Interpretationen nachgezogen.
Die Anker soundcore AeroClip 2 sind seit Ende September für 179,99 Euro erhältlich*. Als Farben stehen Burgunder, Schwarz und Weiß zur Auswahl. Anfang 2027 sollen die Anker soundcore AeroClip 2 Pro folgen, die eine Zusatzfunktion bieten: Sie starten Audioaufnahmen mit einem Tippen und erstellen Notizen direkt auf dem Gerät. Bis zu acht Stunden Audiomaterial sollen sich lokal speichern lassen. Über natürlich formulierte Fragen können Nutzer später gezielt einzelne Informationen aus den Aufnahmen abrufen oder automatisch erstellte Zusammenfassungen ansehen.
Wie alle Open-Ear-Kopfhörer, die um das Ohr geclippt werden, setzen auch die AeroClip 2 auf ein Element hinter dem Ohr, einen Verbindungsbügel und ein Element mit Audiotreiber vor dem Ohr. Im Gegensatz zu den FreeClip und FreeClip 2 von Huawei setzt Anker jedoch auf einen flachen statt runden Verbindungsbügel und ein ovales statt rundes Treiberelement vor dem Ohr, bei dem die Öffnung zudem eher nach außen als zum Gehörgang gerichtet ist. Ein anderer Ansatz also, der im Test zumindest subjektiv aber nicht so gut gefällt wie die Lösung von Huawei.
Denn einerseits ist der flache Bügel steifer als bei Huawei und rutscht schneller wieder in seine ursprüngliche Position. Außerdem knackt der Bügel, wenn man die AeroClip 2 etwas weiter öffnet, was im Test zwar keine Schäden verursachte, aber kein gutes Gefühl hinterlässt, sondern den Eindruck, man habe im Inneren etwas durchgebrochen. Abgesehen davon gibt es an der Verarbeitung der Ohrhörer und des Ladecases aber nichts zu kritisieren.
Die ovale Treibereinheit, die in die Ohrmuschel gelegt wird, sitzt in dieser – auch das ist wieder subjektiv und kann bei jedem unterschiedlich sein – nicht so gut wie eine runde Kugel. Der Klang ist so zudem deutlich stärker von der konkreten Position des Treibers abhängig als bei Huawei. Anker weist in der App beim Verbinden auch auf die richtige Trageposition hin, nämlich an der schmalsten Stelle des Ohres. Das ist aber nicht unbedingt die bequemste Stelle, wie sich im Test zeigte. Hier hat man mit runden Treiberelementen bei anderen Open-Ear-Kopfhörern mehr Spielraum für eine individuelle Position als bei Anker.
Dennoch tragen sich auch die AeroClip 2 im Alltag angenehm am Ohr und drücken nicht, wenn man sie so platziert, wie es für einen selbst am angenehmsten ist. Denn die individuell angenehmste Position muss nicht die offiziell beste Position sein. An der schmalsten Stelle des Ohrs drückt das hintere Element beim Tester nach längerem Tragen nämlich etwas. Ein kleines Stück weiter unten ist das hingegen kein Problem mehr. Auch die 6,2 Gramm je Ohrhörer merkt man aufgrund des geteilten Aufbaus ums Ohr nicht. Dass man sie dabei vielleicht nicht in optimaler Position trägt, merkt man im Alltag auch nicht. Hier sollte einfach jeder die für ihn angenehmste Position wählen.
Einen anderen Ansatz als Huawei verfolgt Anker auch bei der Bedienung und Wiedergabesteuerung über die AeroClip 2. Setzt Huawei auf Tippgesten zur Bedienung und eine Wischgeste auf dem hinteren Element zur Steuerung der Lautstärke, so hat Anker bei den AeroClip 2 eine Taste in die nach oben gerichtete Seite des hinteren Elements integriert. Nimmt man dieses zwischen Zeigefinger und Daumen, kann man di