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Solidarität mit Studentin "Jane Doe" nach Vergewaltigungsklage
Unter dem Motto "Ich bin Jane Doe" solidarisieren sich weltweit Menschen in den sozialen Medien mit einer Studentin. Unter diesem Pseudonym hatte die junge Frau eine Klage wegen Gruppenvergewaltigung eingereicht.
Weltweit solidarisieren sich Menschen mit der als "Jane Doe" bekannten US-amerikanischen Studentin. Sie hatte eine Klage gegen die Cornell-Eliteuniversität und sieben Mitglieder einer Studentenverbindung wegen Gruppenvergewaltigung eingereicht.
Die Unterstützerinnen und Unterstützer nennen sich in ihren Beiträgen ebenfalls "Jane Doe" - ein verbreitetes Pseudonym im Englischen für anonyme Personen.
Das Opfer der mutmaßlichen Vergewaltigung meldet sich erneut zu Wort, die Vorwürfe nun untersucht werden.
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Viele Menschen, die den Namen aktuell übernehmen, berichten von eigenen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. Die Dynamik erinnert an die "#MeToo"-Bewegung, bei der insbesondere Frauen seit 2017 im Zuge eines viel beachteten Hollywood-Skandals ihre Geschichten über Übergriffe teilten.
Unterstützerinnen und Unterstützer von "Jane Doe" wollen der Klägerin außerdem Schutz im digitalen Zeitalter bieten, falls der wahre Name der Frau online veröffentlicht werden sollte. Sie hoffen, dass eine Flut von "Ich bin Jane Doe"-Posts in den sozialen Medien die Algorithmen und KI-Modelle verwirren wird.
Staatsanwaltschaft und die Uni selbst waren zuvor wegen mangelnder Aufklärung in die Kritik geraten.
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Der Vorfall liegt mittlerweile zwei Jahre zurück. Die damals 20-Jährige war alkoholisiert in das Gebäude der Studentenverbindung gekommen. Nach eigenen Angaben wurde ihr dann das Narkosemittel Ketamin verabreicht. Anschließend sei in wehrlosem Zustand von mehreren Mitgliedern der Studentenverbindung vergewaltigt worden.
Drei Wochen danach wandte sich die junge Frau an die Polizei auf dem Campus, doch es gab keine juristischen Konsequenzen.
Die Klägerin wirft der Universität Untätigkeit vor. Mittlerweile hat sie die Universität verlassen. Die Studentenverbindung wurde verboten. Nun wird der Fall erneut untersucht. Nach Angaben ihres Anwalts Thomas Giuffra erhielt "Jane Doe" zahlreiche Drohungen, wie der Spiegel berichtete. Sie werde unter Druck gesetzt, die Klage zurückzuziehen.