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Dating-Apps - Date auf Staatskosten: Eine Regierung hat eine Dating-App veröffentlicht und Einwohner des Landes bekommen das erste Treffen gratis
In Singapur wurde eine neue Dating-App gestartet. (Bild: amrothman auf Pixabay)
Der demografische Wandel gilt in vielen Ländern als eines der drängendsten Probleme. Eine alternde Gesellschaft kann etwa zu erhöhten Sozialleistungen, einer größeren Armutsgefährdung und weiteren sozialen Spannungen führen.
Auch in Singapur ist eine solche Entwicklung absehbar. Um dem entgegenzusteuern, hat die Regierung jetzt eine eigene Dating-App veröffentlicht.
Dating-Apps spielen im Leben vieler Menschen mittlerweile eine wichtige Rolle. Dienste wie Tinder haben das Dating-Verhalten weltweit womöglich für immer verändert. Und ständig starten neue Apps mit frischen Ansätzen, Ideen und Zielgruppen.
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So beispielsweise kürzlich auch der Dienst »FirstDate«, der sich speziell an Singles zwischen 21 und 35 Jahren richtet. Eine Besonderheit ist dabei, dass zu jeder Zeit maximal ein Match vorhanden sein kann. Man kann sich also in Ruhe mit der anderen Person austauschen und geht erst wieder auf die Suche, wenn man sich gegen sie entschieden hat.
FirstDate stammt allerdings nicht von einem weiteren Start-up, sondern direkt von der Regierung von Singapur. Die App steht daher auch nur Personen zur Verfügung, die das landesweite Singpass-System nutzen. Das sind derzeit laut Dexerto etwa 160.000 Menschen.
Mit dem Dienst soll im besten Fall die Geburtenrate des südostasiatischen Landes angekurbelt werden. Der beschränkte Zugang soll dabei sicherstellen, dass die Anwendung nicht mit Bots oder Mehrfachanmeldungen geflutet wird.
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Die Regierung unterstützt die Verabredungen dabei auch aktiv. Nach einem Date können User Feedback geben, um zukünftige Matches zu verbessern, und sich sogar die Kosten für das erste Date erstatten lassen. Ob es dabei eine Obergrenze gibt, ist unklar.