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The Witcher 3 Remastered: CDPR kündigt neue Patches an, doch die Community übt weiter Kritik
Nach dem holprigen Start plant das Studio weitere Performance-Updates für die PS5. Dennoch sorgt die fehlende Rollback-Option auf Konsolen weiterhin für Frust.
CD Projekt Red hat der Community von The Witcher 3 mitgeteilt, dass die Arbeit an den Patches für die frisch veröffentlichte Remastered-Edition des Spiels noch lange nicht abgeschlossen ist.
In einem Social-Media-Beitrag nannte CDPR ein paar spezifische Bereiche, die das Team derzeit noch untersucht. Dazu gehören "weitere Performance-Verbesserungen, insbesondere auf der PS5", "weitere visuelle Anpassungen" sowie "Fehlerbehebungen bei der Sprachausgabe auf Konsolen". "Wir wollen viele dieser Punkte bereits mit dem nächsten Update angehen", teilt CDPR mit. "Zudem untersuchen wir weitere gemeldete Probleme. Teilt eure Rückmeldungen daher bitte weiterhin über [diesen Link] mit uns.“
Darüber hinaus arbeitet CDPR gemeinsam mit mod.io daran, "mehr Mods auf alle Plattformen zu bringen". Der plattformübergreifende Mod-Support wurde mit der Remastered-Edition neu eingeführt. Ich konnte das Feature zwar noch nicht selbst testen, bin aber schon gespannt, welche Inhalte dort bereitstehen.
Die angekündigten Nachbesserungen folgen auf einen etwas holprigen Start der überarbeiteten Neuauflage. Kurz nach dem Release in der vergangenen Woche förderte die Community diverse technische Probleme zutage. Zudem gab es Kritik am Grafikstil: Vielen Spielern ist die Welt schlicht zu hell geraten. CDPR hat diese Beschwerden offenbar ernst genommen und bereits ein paar Hotfixes für die Beleuchtung veröffentlicht. Weitere Stellungnahmen gab es seitens CDPR bisher nicht. Auf meine konkrete Nachfrage in der vergangenen Woche wollte sich das Unternehmen nicht dazu äußern.
In der Community brodelt es unterdessen weiter. Zwei weitere Themen, an denen CDPR laut eigenen Angaben arbeitet – Twitch-Drops und eine ukrainische Lokalisierung –, stießen bei Teilen der Spielerschaft auf Unverständnis. "Schön, dass ihr euch auf Twitch-Drops und die ukrainische Sprachfassung konzentriert, während das Spiel voller verheerender Bugs steckt", heißt es etwa in einem viel beachteten Kommentar auf X.
"Bitte bringt die vorherige Version auf die PS5 zurück", fordert ein anderer User. "Löscht die Next-Gen-Fassung nicht einfach für diejenigen, die sie bereits besitzen. Einige von uns bevorzugen diese Version. Gebt uns die Option zurück!" Auf dem PC lässt sich ein Rollback auf ältere Spielversionen übrigens problemlos durchführen, auf den Konsolen fehlt diese Option jedoch völlig.
Während PC-Spieler bei fehlerhaften Updates problemlos einen sogenannten Rollback auf eine ältere Spielversion durchführen können, fehlt diese Option auf Konsolen völlig. Wer die Next-Gen-Fassung auf der PS5 besitzt, kann somit nicht auf die alte Version zurückkehren.
Die Remastered-Überarbeitung von The Witcher 3 bringt umfassende Neuerungen mit sich: Texturen und Spielwelt wurden überarbeitet, ebenso wie Animationen und Fähigkeiten im Spiel. Es handelt sich um ein gigantisches Projekt – im Grunde ein Update auf Version 3.0. Dass CDPR ein solch umfangreiches Upgrade elf Jahre nach dem ursprünglichen Release völlig kostenlos anbietet, ist überaus großzügig. Allerdings steigen dadurch auch die minimalen Systemanforderungen, was älteren Systemen einiges abverlangt.
Die Überarbeitung dient auch dazu, das mittlerweile legendäre Rollenspiel fit für die Zukunft zu machen. Nächstes Jahr erscheint schließlich mit Songs of the Past eine dritte Erweiterung – ein bei Singleplayer-Spielen so viele Jahre nach dem Launch beispielloser Schritt. Und der Plan geht auf: Die Remastered-Edition lockt derzeit nicht nur scharenweise Spieler zurück, sondern kurbelt auch die Verkaufszahlen kräftig an.