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OneDrive: Microsoft killt App demnächst für ältere iPhones
Microsoft will künftig nur noch Geräte mit iOS 26 oder höher für seinen Speicherdienst unterstützen. Damit fallen drei iPhones aus dem Support.
OneDrive-App fürs iPhone: Systemanforderungen hochgeschraubt.
Nutzer mehrerer beliebter Apple-Handys müssen sich darauf einstellen, Microsofts Speicherservice OneDrive künftig nicht mehr verwenden zu können – zumindest nicht in der neuesten App-Version. Das Unternehmen plant, mit einem künftigen Update die Unterstützung für iOS 18 zu streichen. Da die betroffenen Modelle nicht mehr auf iOS 26 (oder 27) aktualisiert werden können, fallen sie aus dem Support. Ein genaues Datum für die End-of-Life-Stellung (EoL) nannte der Softwareriese aber nicht, er sprach lediglich von „bald“ – und versteckte die Angabe in den Versionshinweisen im App Store.
„Wir möchten unsere Benutzer darüber informieren, dass wir in Kürze den Support für die OneDrive-App auf den Versionen iOS 18 und iPadOS 18 einstellen werden. Stellen Sie sicher, dass Sie eine der neueren Versionen von iOS/iPadOS (26 oder 27) verwenden, damit Sie weiterhin auf die neueste Version der OneDrive-App zugreifen können“, schreibt Microsoft dort. Es sind also auch iPads betroffen, die nur noch mit iOS 18 laufen.
Beim iPhone fallen mindestens drei Modelle weg, die Apple nicht mehr für iOS 26 bereit sieht: Es sind iPhone XS, XS Max sowie XR. Sie waren im Herbst 2018 erschienen, sind also mittlerweile acht Jahre alt. Grundsätzlich ist ihr Betrieb aber ohnehin nicht mehr zu empfehlen, da Apple iOS 18 nur noch sporadisch bei schwerwiegenden Sicherheitslücken aktualisiert. Auch iOS 26 bekommt nicht alle Fixes, das ist der aktuellen Version iOS 27, die im September erschienen ist, vorbehalten. Bei iPadOS hatte Apple mit Erscheinen von iPadOS 26 die Unterstützung des iPad der siebten Generation (von 2019 mit 10,2 Zoll großem Bildschirm) eingestellt. Auch dieses fällt also künftig aus dem OneDrive-Support.
Sofern OneDrive im eigenen Unternehmen (oder zuhause) verwendet wird, müssen Nutzer mit den alten Geräten also zeitnah wechseln, falls sie den Dienst weiterverwenden wollen. Direkte Alternativ-Apps gibt es nicht. Betroffene können sich nur entscheiden, einen anderen Cloud-Speicherdienst zu verwenden, etwa iCloud.
Bei anderen konkurrierenden Systemen wie Google Drive ist langfristig ebenfalls mit einem Supportende zu rechnen. Allerdings läuft Drive derzeit sogar noch unter iOS 17 und iPadOS 17. Der Hersteller sollte sich also noch etwas länger Zeit lassen. Es ist unklar, was genau passiert, wenn der OneDrive-App-Support endet. Es wäre zumindest denkbar, dass Microsoft den Zugriff auf die Daten zunächst erhält, bevor er gänzlich abgedreht wird. Neue Features und Fixes sind jedoch keinesfalls vorgesehen.
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