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Führerschein könnte laut Verkehrsminister Bilger viel billiger werden
Der Führerschein soll billiger werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hatte das Bundeskabinett im Mai auf den Weg gebracht. Nun hat Verkehrsminister Bilger erstmals konkrete Zahlen genannt.
Nach Prognosen von Verbänden könnten Fahrschüler eine Ersparnis von mehreren Hundert, bestenfalls sogar bis zu 1.000 Euro erwarten. Das sagte Verkehrsminister Steffen Bilger bei Welt TV. Dabei werde es allerdings große regionale Unterschiede geben. Zudem brauche mancher Fahrschüler mehr Stunden als andere.
Die Bundesregierung plant deshalb die größte Reform der Fahrausbildung seit Jahrzehnten.
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Im Mai hatte das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf dazu beschlossen. Der sieht mehrere Änderungen vor: verpflichtende Sonderfahrten wie Nacht- und Autobahnfahrten reduzieren, den Fragenkatalog bei der theoretischen Prüfung deutlich verringern und den Theorieunterricht komplett online möglich machen. Insgesamt soll es zudem eine Bürokratieentlastung geben, die ebenfalls die Kosten senken solle, sagte Bilger.
Die Kosten für den Pkw-Führerschein sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das Bundesverkehrsministerium gibt sie mit durchschnittlich 3.400 Euro an. Die Entscheidung des Bundestags steht noch aus, auch der Bundesrat müsste dem Gesetz zustimmen. Sollten die Pläne so beschlossen werden, könnten die Änderungen bereits ab nächstem Jahr greifen.
FAQ
11.02.2026
Der Führerschein soll künftig weniger kosten, sagt die Bundesregierung.
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Der ADAC unterstützt die Reform. Kritik kam dagegen vom Verband der Fahrlehrer, der davor warnt, dass das Sicherheitsniveau sinken könne. Er fordert unter anderem, dass ein Teil der Theoriestunden weiter in Präsenz verpflichtend sein soll.