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Cybersicherheit - Deutschland im Super-Blackout? Hacker hätten rund 8 Gigawatt mit einem Klick vom Stromnetz nehmen können
Deutschland drohte im Sommer ein Blackout. (Bildquelle: Symbolbild, Creative Cat Studio - Adobe Stock.jpg)
Hackerangriffe auf kritische Infrastruktur werden in Zeiten wachsender Vernetzung zunehmend relevanter. Ein aktueller Fall zeigt, wie simpel Deutschland in diesem Sommer in einen Super-Blackout hätte geschickt werden können.
Glücklicherweise wurde die Schwachstelle aber erkannt und geschlossen, bevor tatsächlich ein Schaden entstehen konnte.
Der stundenlange Blackout in Spanien im Jahr 2025 hat gezeigt, wie anfällig die Infrastruktur sein kann und wie massiv die Folgen einer Störung potenziell ausfallen. Satte 18 Stunden lang waren mehrere Millionen Menschen ohne Strom.
Die Hintergründe in Spanien waren allerdings anderer Art, wie der ausführliche Artikel zeigt:
Blackout in Spanien: Monate später verdichtet sich das Bild einer beispiellosen Katastrophe, die Lehrbücher füllen wird – und uns optimistisch stimmen sollte
Das Horror-Szenario ist aber dasselbe, wie es auch in Deutschland möglich gewesen wäre. Wie die Zeit berichtet, haben sich Hacker bei einem Angriff im August 2026 Zugriff auf zahlreiche Solaranlagen verschafft und hätten mit wenigen Klicks das Netz so gravierend stören können, dass es wahrscheinlich zusammengebrochen wäre.
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Die neue Stromkrise: Energiewende & KI in Deutschland - Mit Robert Habeck und Dr. Stelzer (IFA 2025)
Glücklicherweise handelte es sich bei den Hackern nicht um Kriminelle oder Geheimdienstler, sondern um Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Jakkaru. Diese hatten sich über die Cloud des Herstellers Zugang zu den Wechselrichtern der Solaranlagen des chinesischen Herstellers Sungrow verschafft.
Fast eine halbe Million dieser Solaranlagen werden in Europa betrieben, alleine in Deutschland sind es knapp 250.000 »mit einer Spitzenleistung von insgesamt 7,8 Gigawatt«.