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Superman - »Das hätte eine Milliarde Menschen getötet« – Der berühmte Astrophysiker Neil deGrasse Tyson rechnet mit einer legendären Szene ab
Wenn Superman die physikalischen Gesetze beachtet hätte, wären eine Milliarde Menschen im Film gestorben. Bildquelle: DC Comics/Warner Bros. Discovery
Der neue DC-Film Supergirl bringt die Action und das Chaos seit Langem mal wieder von der Erde weg und auf diverse Planeten im All. Damit sind die Menschen vor den oftmals leichtsinnigen Handlungen der Superhelden erst einmal sicher.
Nicht ganz so sicher wäre die Menschheit übrigens im allerersten Superman mit Christopher Reeve gewesen. Vor zwei Jahren wurde der beliebte Blockbuster vom weltberühmten Astrophysiker Neil deGrasse Tyson als unlogischster Superhelden-Film betitelt – zumindest was sein Spezialgebiet, die Physik, angeht.
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Trailer zum allerersten Superman-Film mit Christopher Reeve
Für Action und Spannung hebeln Superheldenfilme gerne einmal die klassischen Gesetze der Physik frei nach Schnauze aus. Das stört normalerweise niemanden, aber Wissenschaftler bekommen bei diesem Anblick natürlich gelegentlich Schnappatmung.
Für Neil deGrasse Tyson gilt eine Szene aus Superman als ultimatives Beispiel für die nicht vorhandene Logik der Physik in Superhelden-Streifen: Am Ende des Films fliegt Clark (Reeve) so schnell gegen den Uhrzeigersinn um die Erde, dass er es schafft, den Tod von Lois (Margot Kidder) rückgängig zu machen.
In der Realität hätte diese unüberlegte (und egoistische) Handlung folgenschwere Konsequenzen gehabt: Eine Milliarde Menschen wären dabei ums Leben gekommen. DeGrasse Tyson erklärt auch genau, warum (via ComicBook):
Okay, also er fliegt rückwärts um die Erde herum. Die Zeit läuft rückwärts. Hätte er die Erde verlangsamt und zum Stillstand gebracht, hätte er eine Milliarde Menschen getötet, weil das gesamte Meerwasser auf die Kontinente geströmt wäre – und das alles nur, um Lois zu retten. Was also den Verstoß gegen alle bekannten Gesetze der Physik anging, war das der Gipfel der Absurdität.
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