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Nothing Ear (3a): In-Ears zeichnen Telefonate auf und speichern Audio-Schnipsel
Nothing erweitert sein Audio-Portfolio um die Ear (3a). Die True-Wireless-Kopfhörer erhalten größere Treiber, Bluetooth 6.0 und neue Aufnahmefunktionen.
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Nothing hat mit den Ear (3a) neue True-Wireless-Kopfhörer vorgestellt. Die Kopfhörer folgen auf die Ear (a) aus dem vorvergangenen Jahr und bleiben mit einem Preis von 99 Euro im Einstiegssegment des Herstellers. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen integrierte Aufnahmefunktionen, größere Treiber und Bluetooth 6.0.
Optisch bleibt Nothing seiner transparenten Designsprache treu. Neu ist eine zusätzliche Farbvariante in Pink. Das Ladecase wurde etwas runder gestaltet und besitzt erstmals eine Anzeige aus drei in einer Reihe angeordneten LEDs für Akkustand, Pairing und weitere Statusmeldungen.
Die Ear (3a) verwenden einen 12-mm-Treiber statt bislang 11 mm. Laut Hersteller soll der Bass dadurch um bis zu 5 dB kräftiger ausfallen. Unterstützt werden Hi-Res Audio über LDAC sowie statisches Spatial Audio. Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet laut Nothing mit einer Dämpfung von bis zu 45 dB über einen erweiterten Frequenzbereich. Für Telefonate kommen je drei Mikrofone pro Ohrhörer mit KI-gestützter Sprachunterdrückung zum Einsatz.
Auffälligste Neuerung sind integrierte Aufnahmefunktionen. Über eine Tastenkombination an den Ohrhörern lassen sich Telefonate direkt auf den Ear (3a) mitschneiden. Vor Beginn wird dabei automatisch eine Sprachansage an alle Gesprächsteilnehmer abgespielt. Nach Angaben des Herstellers ist die Funktion in Europa zunächst nur in Deutschland, Frankreich und der Schweiz verfügbar. Sie muss in der Nothing-X-App aktiviert werden und prüft sowohl den Standort als auch die SIM-Region. Nothing betont, mit der Funktion alle relevanten Datenschutzvorschriften einzuhalten. Seit März dieses Jahres unterstützt Googles Telefon-App ebenso eine Aufnahmefunktion. Schaltet man den Pro-Modus ein, lassen sich bis zu 120 Minuten aufgezeichnete Gespräche pro Monat als Text transkribieren, darüber hinaus gibt es eine Sprechererkennung und die Option, Gespräche zusammenzufassen. Dazu werden die Daten an einen Server eines Partnerunternehmens in Paris übermittelt und dort verarbeitet. Laut Nothing werden die Daten darüber hinaus nicht gespeichert und auch nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
Ebenfalls neu ist „Audio Snapshot“. Damit können Nutzer bis zu 60 Sekunden von gerade abgespielten Medien wie Podcasts oder Vorträgen speichern. Die Funktion kann auf Wunsch auch Audio-Schnipsel bis zu 30 Sekunden vor dem eigentlichen Auslösen sichern. Die Aufnahmen landen zunächst im 32 MByte großen Speicher der Ohrhörer und lassen sich anschließend in die Nothing-X-App übertragen. Dort stehen Transkription, Zusammenfassungen und weitere Bearbeitungsfunktionen bereit. Drei Monate lang erhalten Käufer Zugriff auf die Pro-Transkription mit monatlich 120 Minuten Kontingent.
Bei der Akkulaufzeit nennt Nothing bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ohne aktive Geräuschunterdrückung beziehungsweise bis zu 42 Stunden zusammen mit dem Ladecase. Eine Schnellladefunktion soll nach fünf Minuten Ladezeit Energie für rund eine Stunde Wiedergabe liefern. Die Ear (3a) unterstützen Dual-Device-Verbindungen, tragen die Schutzklasse IP54 gegen Staub und Spritzwasser und lassen sich über die Nothing-X-App mit einem Achtband-Equalizer anpassen.
Die Nothing Ear (3a) sind ab dem 7. Juli über den Hersteller erhältlich, der allgemeine Verkaufsstart erfolgt am 8. Juli. In Deutschland liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 99 Euro. Die Vorgänger Nothing Ear (a) kosten mittlerweile 59 Euro (ursprünglich 89 Euro). Wer mehr ausgeben möchte, kann auch zum Nothing Headphone (1) greifen – Nothings Over-Ear-Kopfhörer mit ANC, der für 299 Euro auf den Markt kam und mittlerweile für 199 Euro erhältlich ist.
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