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Meross: Neues Heizkörperthermostat MTS155 setzt auf Matter over Thread
von Carsten Knobloch
12. Okt. 2026 |
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Meross baut sein Smart-Home-Portfolio weiter aus und bringt ein neues smartes Heizkörperthermostat (MTS155) auf den Markt, das auf den Funkstandard Thread und das herstellerübergreifende Matter-Protokoll setzt. Der Vorteil: Ihr benötigt für die Einbindung in euer Setup keinen proprietären Meross-Hub mehr, sondern könnt das Gerät direkt über einen bereits vorhandenen Thread Border Router einbinden.
Dank Matter lässt sich das Thermostat plattformübergreifend in Apple Home, Amazon Alexa, Google Home oder Home Assistant nutzen. Für erweiterte Einstellungen, detaillierte Auswertungen des Heizverlaufs und das Anpassen der Zeitpläne nutzt die Meross-App eine lokale Bluetooth-Verbindung, sobald ihr euch in der Nähe des Geräts befindet. Bis zu acht Schaltpunkte pro Tag lassen sich für die individuelle Temperaturregelung hinterlegen. Ein Abo-Modell gibt es nicht.
Beim Funktionsumfang setzt Meross auf die üblichen Verdächtigen: Eine automatische Fenster-Offen-Erkennung stoppt die Heizung für 30 Minuten, sobald ein plötzlicher Temperaturabfall registriert wird. Hinzu kommen eine manuelle Temperaturkalibrierung zum Abgleich mit externen Raumthermometern, Frostschutz sowie eine Kindersicherung. Das integrierte Display schaltet sich nach Eingaben automatisch ab, um die Batterielaufzeit zu schonen.
Die Installation erfolgt an Standardventilen mit M30 x 1,5 mm Gewinde, wobei Adapter für die gängigsten Heizkörpertypen beiliegen. Für den Betrieb werden zwei klassische AA-Batterien benötigt, die sich allerdings nicht im Lieferumfang befinden.
Das smarte Heizkörperthermostat von Meross ist bei Amazon gelistet. Für das Einzelgerät werden 64,99 Euro fällig, das 3er-Set liegt bei 169,99 Euro. Ich befürchte, da werden sich viele Hersteller auf kurz oder lang noch umsehen. Chinesische Hersteller haben in den vergangenen Jahren die Leute mit fairen Preisen angefüttert und sind nach und nach immer teurer geworden. Das macht vielen keinen Spaß mehr - und deshalb drücken sie nicht mal zu Unrecht Giganten wie IKEA die Daumen, die Smart Home bezahlbar machen wollen. Im konkreten Fall kann man sicher das IKEA LILJEBAGGE einstreuen, welches schon in ersten Märkten startete. Das wird wohl...Trommelwirbel... 15 Euro kosten.